Kanalbauarbeiten: Der Durchbruch an der B 51 ist geschafft

Der größte Bauabschnitt ist geschafft. Bis Oktober sollen die Arbeiten am Stauraum-Kanal fertig sein.

Burscheid. Eine Szene wie aus einem Actionfilm: Erst qualmte es, dann knackte es, dann krachte es. Was dann zum Vorschein kam, waren allerdings weder Juwelendiebe noch Häftlinge auf der Flucht, sondern lediglich der Kopf der Tunnelbohrmaschine, die sich gerade die letzten von rund 150 Metern durch das Hilgener Erdreich gewühlt hat.
Am Mittwoch um 9.30 Uhr war der Durchbruch für den größten Abschnitt der Kanalbauarbeiten, den Stauraumkanal, geschafft. „Jetzt ist Schluss mit bohren, das war der dritte und letzte Abschnitt“, sagt Norbert Hildebrandt von den Technischen Werken Burscheid. Demnächst wird der 7,50 Meter tiefe Schacht mit Beton ausgegossen. Später werden hier Regen- und Abwasser aufgestaut, bis der Schacht voll ist, dann wird ein Schleusentor geöffnet. „Die Schwallspülung nimmt alle vorhandenen Ablagerungen mit“, sagt Hildebrandt.

Der neue Kanal kann bis zu 1000 Kubikmeter Wasser stauen
Bei extremen Regen können im gesamten Staubereich des Kanals bis zu 1000 Kubikmeter Wasser aufgestaut werden. Nötig wurde die Erweiterung des Kanalsystems nicht nur, weil der Klimawandel immer extremere Wetterlagen möglich werden lässt. Vor allem die immer weiter zunehmende Versiegelung der Flächen stellte die bisherige Kanalisation vor Probleme, die sie nicht mehr bewältigen konnte. Weil über den Boden immer weniger Flüssigkeit aufgenommen wird, rauscht der Regen oft direkt in die Kanalisation. Weil das Burscheider Kanalsystem hydraulisch überlastet ist, wird für 5,3 Millionen Euro neu gebaut. „Jetzt ist alles mit genügend Reserven berechnet“, sagt Hildebrandt. Obwohl man nicht für alle Eventualitäten bauen könne. „Das ist unmöglich.“

Arbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein
Wenn alles gut läuft, sind die Arbeiten am Stauraum-Kanal bis Anfang Oktober beendet. Baustellen-Entwarnung für die Hilgener und Pendler kann aber immer noch nicht gegeben werden. Es folgen Straßen- und Brückenarbeiten. Und auch der Kanal zwischen Dabringhauser und Ösinghauser Straße wird noch erneuert. Dieses mal aber im „Berstline-Verfahren“. Dabei wird ein Bohrer in den bestehenden Kanal eingesetzt, dessen Durchmesser größer ist als das Kanalrohr selbst. Das alte Rohr wird dabei aufgesprengt und ins angrenzende Erdreich gedrückt. Gleichzeitig wird der neue Kanal von hinten nach vorne eingebaut.
Das Verfahren hat zwei Vorteile. So müssen keine riesigen Baugruben mehr ausgehoben werden, sondern lediglich kleine Gruben an den Hausanschlüssen. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Verzögerungen durch andere Leitungen im Erdreich kommt. Als besonders problematisch erwies sich eine „Nato-Leitung“, die in keinen Aufzeichnungen vorhanden war und nicht angerührt werden durfte.

Panoramabild

 

Quelle: http://www.wz-newsline.de | Text: Ulrich Hoeck | Fotos: Doro Siewert

Kanalbau läuft noch bis Ende August

Ahlen – Noch bis Ende August laufen die Kanalbauarbeiten an der Straße Zum Richterbach. In Höhe der Kreuzung Gemmericher Straße ist daher ein Durchkommen mit Fahrzeugen nicht möglich. Seit Juni ist die Firma Heckmann aus Hamm mit der Maßnahme betraut, die rund 386 000 Euro kostet.

Wer die Gemmericher Straße mit einem Fahrzeug passieren will, steht seit Anfang Juni in Höhe der Straße Zum Richterbach vor rot-weißen Sperrbaken. Die Firma Heckmann geht dort in die Tiefe. Nach öffentlicher Ausschreibung haben die Fachleute aus Hamm den Zuschlag für die umfangreichen Kanalbauarbeiten bekommen.
Kern der Maßnahme ist der Einbau von rund zwölf Metern Staukanal aus Stahlbeton. „So große Rohre wurden bei uns noch nie eingebaut“, sagt Abwasserwerksleiter Bernd Döding. Die Rohrungetüme, die jeweils zwölf Tonnen wiegen, seien aber nötig, um die ökologische Verbesserung der Abwasserabführung zu gewährleisten. Sie bringen, wie Dödings Kollege Dieter Sievers ausführt, 50 000 Liter zusätzliches Volumen.
Unter dem Kreuzungspunkt entstehen sogenannte Drossel- und Überlaufbauwerke. Das heißt: Bei Starkregen füllt sich das Bauwerk und gibt überschüssiges Wasser an den Richterbach ab. Daneben werden Regen- und Schmutzwasserkanäle auf etwa 90 Metern getrennt eingebaut. „Vorher hatten wir hier ein reines Mischwassergebiet“, so Döding. Kosten der Gesamtmaßnahme: rund 386 000 Euro. Polier Markus Wolken ist mit dem bisherigen Bauverlauf zufrieden. Vor allem das Verständnis der Anwohner sei nicht selbstverständlich. Mit der Fertigstellung rechnet Bauleiter Stefan Rathmer etwa Ende August.

Quelle: http://www.wn.de | Text: Christian Wolff | Foto: Christian Wolff

 

Zufriedene Bauherren als Erfolgsrezept

Die Firma Heckmann ist dank konsequenter Kundenorientierung
„Bauunternehmen des Jahres 2015“

Düsseldorf. Die Firma Heckmann wurde als „Bauunternehmen des Jahres 2015“ in der Kategorie Hochbau (gU) ausgezeichnet. Geschäftsführer Martin Karnein und Werner Schmidt nahmen den renommierten Preis am Montag, 22. Juni, aus den Händen von Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf in Empfang. Ausschlaggebend für das Urteil der Jury waren vor allem die Leistungen des Unternehmens im Bereich der Kundenorientierung.

Der Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres“ wurde vor zwei Jahren vom Fachmagazins tHIS und der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung, ins Leben gerufen. Die Jury zeichnet fünf Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die in den verschiedenen Kategorien Hervorragendes geleistet haben. Heckmann erhielt den Preis in der Kategorie Hochbau / größere Unternehmen.

Die Firma Heckmann ist eine mittelständische Unternehmensfamilie mit Standorten in Hamm und Brilon. In Hamm arbeiten 330 der rund 420 Mitarbeiter. Die einzelnen Firmen mit verschiedenen Schwerpunkten innerhalb der Bereiche Hoch- und Tiefbau werden jeweils von tätigen Unternehmern geführt. „Uns alle verbinden gemeinsame Werte und eine gemeinsame Philosophie“, betonte Martin Karnein in seiner Dankesrede zur Preisübergabe. „Die Kundenorientierung ist die Substanz unseres Denken und Handelns. Daher sind wir besonders stolz auf diese Auszeichnung.“

Karnein sieht in der konsequenten Kundenorientierung den entscheidenden Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Das war nicht immer so. In seiner Dankesrede schilderte Karnein die Kehrtwende um das Jahr 2000, als sich das Unternehmen unter dem Druck eines brutalen Verdrängungswettbewerbs zur Flucht nach vorn entschloss. „Wir wollten weder Bauleistungsmanager noch Nachunternehmer werden“, sagt Karnein. „Wir wollten weiter mit unseren eigenen, gut ausgebildeten Mitarbeitern bauen. Also stellten wir uns die Frage: Warum soll der Kunde mit uns bauen?“

In Zusammenarbeit mit den Herren Dr. Rüdiger Weng und Heinz-Jürgen Maier fand das Führungsteam der Firma Heckmann Antworten: Weil der Kunde mit der Leistung der Firma Heckmann zufriedener ist als mit anderen. Weil seine Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Weil er das Bauunternehmen als Partner erlebt, auf den er sich in jeder Hinsicht verlassen kann. In dem Wort „GILT“ brachte die cmh werbeagentur die Firmenphilosophie auf den Punkt, Heckmann machte sie zum Kerngedanken der Unternehmenskultur. „Gilt“ steht für Kostentransparenz und Termintreue, aber auch für den fairen Umgang mit Mitarbeitern. Gleichzeitig ist es ein Qualitätsversprechen bis ins Detail der Bauausführung.

Doch wie geht das konkret? ­– „Indem man zum Beispiel einem Besucher auf der Baustelle entgegengeht, ihn begrüßt und nach seinem Anliegen fragt“, sagt Martin Karnein. In der Theorie klingt das einfach, in der Praxis ist es das nicht immer. Denn natürlich kann der Besucher zum unglücklichsten Zeitpunkt auftauchen, natürlich gibt es auch lästige Fragen, und natürlich ist es gar nicht so einfach, von der Führungskraft bis zum Azubi jeden Einzelnen vom Wert eines solchen Verhaltens zu überzeugen.

Die Firma Heckmann hat zusammen mit Dr. Weng Vertriebs- und Praxishandbücher mit ganz praktischen Handlungsvorgaben erstellt. Es gibt Checklisten für Erstkontakte, Vergabegespräche und Bauabschlussgespräche. Dort ist festgehalten, dass es bei Heckmann keine „Nachträge“ gibt, um im Nachhinein auf seinen Preis zu kommen, sondern grundsätzlich im Voraus Kostentransparenz geschaffen wird. Dort steht, was in eine Angebotsmappe gehört, wie Bauabschlussgespräche protokolliert werden und was bei der Ausrichtung von Baustellenfesten zu beachten ist – bis hin zur Bereitstellung von Gummistiefeln für VIPs beim Spatenstich und der Sauberkeit der Baustelle. „Wenn ein Unternehmer am Wochenende seiner Familie voller Stolz die neue Gewerbehalle zeigen will, überzeugt eine ordentliche Baustelle mehr als hundert technische Argumente“, weiß Karnein. Zur starken Identifikation mit dem Unternehmen trägt auch bei, dass Heckmann sein Personal grundsätzlich selbst ausbildet. Mit einer Ausbildungsquote von 1:6 – ein Azubi auf sechs Mitarbeiter – ist Heckmann in Nordrhein-Westfalen führend in der Branche.

Nicht nur die Auszeichnung zum „Bauunternehmen des Jahres“ bestätigt Karnein und seinen Kollegen, dass die Entscheidung für eine konsequente Kundenorientierung der richtige Weg war. Auch der wirtschaftliche Erfolg gibt ihm recht: Die Unternehmensfamilie Heckmann konnte die Umsätze deutlich steigern, die Mitarbeiterzahl in zehn Jahren um etwa ein Drittel erhöhen und sich zuletzt mit großem Erfolg als Projektentwickler im städtischen Wohnungsbau etablieren. „Außerdem macht das Bauen mit zufriedenen Kunden einfach mehr Freude und das Ergebnis wird besser“, stellt Karnein fest, nun selbst mit zufriedenem Lächeln.


Ansprechpartner bei der Firma Heckmann: Andreas Grosse Wächter, Tel. 02381-7990-37

Preisverleihung_Minister

Reinhold Gierse (Firma Heckmann), Univ.-Prof. Dr.Ing. Josef Zimmermann TU München, Bauminister Michael Groschek, Prof. RA Beate Wiemann (Hauptgeschäftsführerin Bauindustrieverband NRW), Martin Karnein (Geschäftsführer + Gesellschafter Firma Heckmann), Werner Schmidt (Geschäftsführer + Gesellschafter Firma Heckmann) und Eugen Schmitz Chefredakteur THIS-Fachmagazin für erfolgreiches Bauen (v. l. n. r.)

Kultur der Zusammenarbeit

Im Bürohaus des Bauunternehmens Heckmann fand am 16.06.2015 ein „Frühstück“ mit dem Thema „Kultur der Zusammenarbeit“ statt.
Eingeladen waren zu diesem Thema Vertreter der Stadt Hamm, örtlicher Banken, Wirtschaftsförderer und Architekten.
Wenn – wie so oft – der billigste Preis den Ausschlag für eine Auftragsvergabe gibt, geht das häufig zu Lasten der Qualität, auch Termin- und Preistreue sind nicht in jedem Fall gegeben. Das führt zwangsläufig zu Streitigkeiten. Hinzu kommt, dass die in Deutschland übliche Trennung zwischen Planung und Ausführung ein hohes Maß an Konfliktpotential birgt, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Bauvorhaben mehr und mehr durch die juristische Brille betrachtet werden. Vertrauen geht verloren, Kosten explodieren, kein Ende in Sicht.
Vor diesem Hintergrund wurde nach kurzweiligen Vorträgen der Fa. Heckmann über eine „Neue Gemeinschaft am Bau“ diskutiert. Dabei müssen Kommunikationskanäle transparenter und für den Auftraggeber verständlicher werden. Das der Koordinationsaufwand deutlich geringer werden muss und dies unweigerlich zur Zeitersparnis führt, wurde schnell gemeinsam festgestellt.

Baustelle Bismarckstraße im Zeitplan

Gelsenkirchen – Derzeit werden in Richtung Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen die Versorgungsleistungen ausgetauscht. Die Betonwanne kann nur stückchenweise gegossen werden.

Baustellen an Verkehrsadern gibt es einige hier, beispielsweise auf der Horster Straße, Kurt-Schumacher-Straße oder der Bismarckstraße. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, weil sie viel befahrene Verbindungswege sind und bei Engpässen der Verkehrsinfarkt droht. Die WAZ hat sich von Bauleiter Michael Garschhagen und dem Abteilungsleiter für Straßenbau, Michael Stappert, den Stand der Dinge auf der Bismarckstraße erläutern lassen. Dort wird zwischen Münsterstraße und Albenhausenstraße seit Mai 2014 gearbeitet.
Auf dem 300 Meter langen Teilstück werden die Straße unter den Brücken der A 42, der Emschertalbahn und der Deutschen Bahn (Güter- und Rangierverkehr) abgesenkt und saniert, alte gegen neue Leitungen (Strom, Wasser, Entwässerung, bzw. Abwasser) getauscht, neue Geh- und Radwege gebaut sowie die Kreuzung Münster-, Grimberg- und Parallelstraße samt Beleuchtung neu angelegt. Auftraggeber sind Gelsenkanal, die Emschergenossenschaft, die Gelsenwasser AG und die ELE Vertriebsnetz GmbH.
Die Problematik beim Bauen
Die Durchfahrt unter der Unterführung muss von 3,7 auf künftig 4,5 Meter für den Schwerlastverkehr erhöht werden. „Die Bagger haben wenig Platz, ihre Arme auszufahren. Ihre Arbeitshöhe ist eingeschränkt“, erklärt Bauleiter Michael Garschhagen. Zudem kann nur stückchenweise ausgeschachtet und die Betonwanne im Untergrund zum Schutz gegen Grundwasser gegossen werden. Die Widerlager der Brücken würden sonst aufgrund der Last Erdreich wegdrücken, die Bauten an Standfestigkeit verlieren. Lange Leitungswege, um das Wasser abzupumpen und den Baugrund trocken zu halten, sind unter anderem eine weitere Hürde, „dazu eine geänderte Trassenführung für den Kanal, der Schmutzwasser von der künftig renaturierten Emscher fernhält“.
Nur 1,2 Meter schmal ist der zum Teil holperige Weg für Passanten unter den Brücken. Radler steigen „trotz eines Hinweisschildes oft nicht ab“, Mütter mit Kinderwagen und Rollatornutzer müssen sich verständigen, um aneinander vorbei zu kommen. In Höhe des Bahnaufgangs „wird daher bald eine Ausweichbucht eingerichtet“, so die Bauexperten.
Der Kreuzungsbereich an der Parallelstraße wird auch erneuert. Foto: Heinrich Jung
Die Kosten und der Zeitplan
Das Projekt schlägt mit 4,8 Millionen Euro zu Buche. Fertig soll es im November 2016 sein. „Verzögerungen gibt es Dank des sehr milden Winters keine. Wir liegen dadurch ausgesprochen gut im Zeitplan“, sagt Abteilungsleiter Michael Stappert.
Vor Beginn der Bauarbeiten nutzten täglich 24 000 Pkw sowie 600 Lkw die Bismarckstraße. Derzeit sind es weniger, gezählt wurden die Autos vor Ort in jüngster Zeit laut Verwaltung aber nicht.
Der Verkehr und die Folgen
Frühestens Mitte 2016 wird mit den aufwändigen Bauarbeiten an der Brücke über den so genannten Hafenmund (Uferstraße, Bypass zur Kurt-Schumacher-Straße) begonnen. Die Abteilung Straßenbau rechnet nicht mit einem Verkehrskollaps dadurch auf der Nord-Süd-Verbindung in Bismarck. So wie aktuell mit einer nutzbaren, frisch asphaltierten Fahrspur soll der Verkehr in Richtung Innenstadt weiter fließen können.

 

Quelle: http://www.derwesten.de | Text: Nikos Kimerlis | Foto: Heinrich Jung

Neubau Zentralniederlassung DEG Dach Fassade Holz eG, Fuldabrück

Die DEG Dach Fassade Holz eG baute ihren Standort Fuldabrück innerhalb von knapp zwei Jahren am vorhandenen Standort komplett neu. Dabei wurden im laufenden Betrieb in zwei Abschnitten ein neuer kombinierter Büro- und Verkaufskomplex mit ca. 1400 m², zwei Lagerhallen mit insgesamt gut 6500m² und eine Kommissionierhalle mit rund 2200m² Fläche errichtet. Außenlagerflächen, darunter eine weitere hoch belastbare Kommissionierfläche, die als halbstarre Deckschicht ausgeführt wurde, runden das Bauprojekt ab. Die Neubauarbeiten und der Abbruch der vorhandenen Gebäudestruktur mussten dabei in den sensiblen, laufenden Kundenbetrieb der Niederlassung eingepasst werden.

Eröffnung Kurpark Brilon am 10.05.2015

Unter dem Motto „Stadt-Wald-Leben“ laufen seit 5 Jahren Planungen für Briloner Regionale Projekte.
Mit den Teilprojekten sollen der Gesundheits- und Aktivtourismus im Briloner Stadtgebiet ausgebaut sowie die Lebensqualität und die Attraktivität des Lebensstandortes Brilon gesteigert werden.

Die Firma Heckmann erhielt den Auftrag für das größte auszuführende Projekt im Kurpark Brilon, dem Bereich Seeterrasse/ Parkeinstieg. Am Muttertag wurden bei Kaiserwetter die fertiggestellten Anlagen im Rahmen einer Eröffnungszeremonie offiziell dem Auftraggeber und der Bevölkerung zur Nutzung übergeben bzw. vorgestellt.
Seitens des Auftraggebers und der Bauleitung wurde besonderer Wert auf qualitativ hochwertige Materialien und deren Verarbeitung gelegt. Der Auftrag wurde durch hohe Motivation unserer „Heckmänner aus Brilon“ erfolgreich ausgeführt; somit lädt der Kurpark auf den neuen Waldsofas und Waldbänken zum Verweilen ein.
Bauleiter: Karl-Heinz Engelhard, Polier: Karl Wilke

Stadtstraßenbau immer eine besondere Herausforderung

Zwei Beispiele für Stadtstraßenbau sind die erfolgreiche Erneuerung der „Kleine Werlstraße“ und der „Sandstraße“ in Hamm.

Dabei wurden die Kanäle aus HDPE- und Stahlbetonrohren erneuert, sämtliche Versorgungsleitungen umgelegt und die Straßenoberflächen auf den Stand der heutigen Technik gebracht.

Der Bauleiter Stefan Rathmer und der Polier Robér Macke / Kleine Werlstraße sowie der Bauleiter Frederik Blome und der Polier Guido Geyer / Sandstraße hatten bei der Umsetzung die Vorgaben mehrerer Auftraggeber zu berücksichtigen. Zusätzlich musste während der gesamten Bauzeit der Anliegerverkehr aufrecht gehalten werden.

 

Heckmann-Schulungstag

Als Heckmann-Schulungstag ist der erste Samstag im Februar schon eine Tradition. Fast 100 Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen haben auch in diesem Jahr an der Mitarbeiterschulung teilgenommen. Poliere, Baumaschinenführer und Facharbeiter haben ihre Kenntnisse in der Bautechnik vertieft und sich über neue Produkte und Arbeitsmittel informiert. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist ebenfalls fester Bestandteil des Schulungsplans. Durch den Heckmann-Schulungstag bleibt die hohe Qualität unserer Bauleistungen erhalten und die Sicherheit auf den Baustellen ist weiterhin gewährleistet.

Kanalbau: Rein ins Erdreich – und dann immer geradeaus

Ein Bohrer frisst sich in Hilgen unter der B 51 vom Erlen – zum Buchenweg vor.

Burscheid – Es ist ein scheinbar müheloser Kraftakt. Mit einem Druck von 800 Tonnen schieben vier Hydraulikzylinder das 3,50 Meter lange Stahlbetonrohr mit einem Innendurchmesser von zwei Metern über einen Pressrahmen ins Erdreich. Langsam, aber unerbittlich. Das Rohr ist das fünfte Teilstück, seit der unterirdische Bohrer am Montag seine Arbeit aufgenommen hat. 15 Meter auf der Strecke vom Erlen- zum Buchenweg sind bereits geschafft.
50 Meter misst die Strecke insgesamt von der Start- zur Zielgrube. Schon nächste Woche Dienstag soll der Bohrer im Buchenweg angekommen sein – wenn im Untergrund keine unliebsamen Überraschungen warten. Jedes Mal, wenn die Ortsbrust, wie im Tunnelbau der Ort des Bohrens und Grabens genannt wird, wieder genügend weit ins Erdreich vorgedrungen ist, wird das nächste Stahlbetonrohr von hinten nachgeschoben. Die 1,50 bis 3,50 Meter langen Teilstücke werden dabei, mit einer Dichtung versehen, einfach zusammengesteckt.
Rund 300 Meter Rohre werden unterirdisch verlegt
Bis zum Frühjahr entsteht unter der B 51 in Hilgen so nach und nach ein gigantischer Stauraumkanal, der das unterdimensionierte Kanalsystem entlasten soll. Ist der Buchenweg erreicht, wird der Bohrer wieder in die Startgrube bugsiert, dort neu ausgerichtet und frisst sich dann noch 90 Meter in Richtung Wermelskirchen und schließlich 150 Meter in Richtung Burscheid. Das Erdreich, das er hinter sich lässt, gelangt über ein Förderband zu einer Lore, die schließlich von einem mächtigen Kran aus der zehn Meter tiefen Grube gehoben wird. Allein 1,2 Millionen Euro der 5,3 Millionen, die der gesamte Kanalbau in Hilgen verschlingt, sind dem Stauraumkanal vorbehalten.
Die unterirdischen Arbeiten der Firma Heckmann aus Hamm kommen zwar bisher gut voran, aber Peter Nagel hätte eigentlich schon im Oktober starten wollen. Der Bauleiter des Ingenieurbüros Gajowski aus Baunatal bei Kassel musste aber mehrfach umdisponieren. So wurden von der Verkehrslenkung des Rheinisch-Bergischen Kreises aus Sorge vor zu großen Verkehrsproblemen nur sehr kurze Bauabschnitte genehmigt, die die Vorbereitungen verzögert haben. Ein weiteres Problem stellte ein unvermuteter Felsabschnitt in der Trasse dar.
Geheimes Kabel zur militärischen Nutzung
Und dann war da noch jenes merkwürdige Kabel, nirgendwo verzeichnet und von keinem Versorger identifiziert. In solchen Fällen, weiß Abteilungsleiter Frank Grauvogel von den Technischen Werken, bleibt nur noch eine Möglichkeit: „Militärische Nutzung“.
Die mutmaßliche Nato-Leitung, die wahrscheinlich der funkunabhängigen Kommunikation dienen soll, darf nicht angerührt werden. Auch das machte manche Umplanung erforderlich – und erklärt zum Teil die auffällige Slalomführung des Verkehrs entlang der Hilgener Baustelle.

 

14.01.2015 – Quelle: http://www.wz-newsline.de | Text: Ekkehard Rüger | Foto: Britta Berg

WDR Fernsehbericht