Ortsdurchfahrt Dolberg – B 61

Dolbergs stark frequentierte Dorfdurchfahrt ist wieder Baustelle. Daran wird sich in diesem Jahr auch nur wenig ändern.

Winterpause beendet, Ampeln am Netz, Staus davor: Seit Montag geht es weiter auf der Baustelle zum Ausbau der Dolberger Ortsdurchfahrt, die bis zum Jahresende unter veränderten Ausgangssituationen zu Engpässen im stark frequentierten Nadelöhr zur A2-Auffahrt führen wird.

Den Anfang machen die Kanalarbeiten in Höhe der Kreuzung B 61 / Uentroper Straße. Die waren zwar im November nach Einrichtung der Baustelle angelaufen, dann aber in die Winterpause gegangen.

Rund ein Fünftel der Arbeiten sind inzwischen erledigt. Sofern keine strenge Frostperiode kommt, so Stadtsprecher Frank Merschhaus, werden sie im Frühjahr beendet. Das Abwasserwerk verlegt 140 Meter Schmutzwasserrohre sowie 410 Meter Regenwasserkanal mit Schächten, beides in offener Bauweise. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens, heißt es aus dem Rathaus, verliefen die Arbeiten reibungslos.

Neubau eines Verwaltungsgebäudes SSC & GSL an der RUB

Die Ruhr-Universität Bochum beauftragte uns mit der Schlüsselfertigen Erstellung eines Verwaltungsbaus für das Studierenden-Service-Center (SSC) und eines Geisteswissenschaftlichen Schülerlabors (GSL) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Die feierliche Einweihung des SSC & GSL  an der Ruhr-Universität Bochum fand am 17. Oktober 2014 statt. Die studentischen Serviceeinrichtungen wie Studierendensekretariat, Hochschulsport, internationales Office, zentrale Studienberatung usw. haben Ihren Betrieb bereits am 30.07.2014 aufgenommen, zwei Monate eher als geplant. Zu ihnen gehört auch der Bereich Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit seinem Labor- und Seminarbereich. Zum Schülerlabor gehört eine Handbibliothek die bis zu 3.500 Bände aufnehmen soll. Ein speziell klimatisierter Archivraum ermöglicht es, historische Dokumente und Originalteile aufzubewahren.

Die Grußworte zur Einweihung sprachen Herr Elmar Weiler (Rektor der RUB); Herr Dr. Dietmar Möhler (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW); Frau Gabriela Schäfer (Bürgermeisterin der Stadt Bochum); Herr Dr. Karl-Heinz Schloßer (Kanzler der RUB); Herr Feldmeier (Geschäftsführer PASD Architekten) und Martin Karnein (Geschäftsführer Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG).

Richtfest bei der BERO Holzhandelsgesellschaft mbH

Nach jetzt fast fünf-monatiger Bauzeit feierten wir jetzt Richtfest bei der BERO Holzhandelsgesellschaft mbH in Großenhain. Es wird dort in der Nähe von Dresden ein Zentrallager neugebaut. Die Fertigstellung durch unser Team um Oberbauleiter Thomas Saerbeck, Bauleiter Frederik Blome, Polier Detlef Holtmann und allen anderen Beteiligten soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Tief gründender Absenkschacht mit doppeltem Nutzen

Bei Kanal-Sanierungs- und Neubaumaßnahmen nutzen Kommunen vermehrt Absenkschächte aus Betonfertigteilen. Sie sind besonders in verkehrsmäßig neuralgischen Bereichen eine vorteilhafte Alternative zu konventionellen Bauweisen. In Bochum wurde jetzt ein Schachtbauwerk realisiert, das nicht nur aufgrund seiner Dimensionen auffällt, sondern erstmalig auch bautechnisch und logistisch eine Besonderheit darstellt.

VON DIPL.-ING. ALFONS GROSSE-BLEY, DIPL.-ING. MATTHIAS BORKENFELD UND DIPL.-ING. VOLKER KOSITZKI


Die Stadt Bochum führt zzt. unter der Leitung des Tiefbauamtes die entwässerungstechnische Erschließung des Plangebietes „City-Tor Süd” durch, eine brachliegende Fläche, die künftig als neues städtebauliches Highlight für Dienstleistungen, Kultur, Freizeit sowie als Kreativzentrum genutzt werden soll. Neben der Errichtung der Schmutzwasser-Entwässerungssysteme in offener Bauweise wird hier ein Regenwasserkanal DN1400 in geschlossener Bauweise unter dem Erschließungsgelände sowie der vierspurigen Bundesstraße B 51 im Zuge der Königsallee mit einer Tiefenlage bis zu 10 m ausgeführt.
Bedingt durch die Vielzahl von vorhandenen Versorgungsleitungen im Trassenbereich, die beengten Platzverhältnisse sowie besonders das hohe Verkehrsaufkommen der vierspurigen Bundesstraße B 51 im Bereich der Königsallee wurden unter Einbeziehung der Anwohner, der ansässigen Geschäftsleute sowie der zahlreichen Großveranstaltungen erhöhte Anforderungen an die Planung, die Auswahl der Kanaltrassen, die Bauverfahren sowie an die temporäre Verkehrslenkung gestellt. Zu berücksichtigen war dabei auch die unmittelbare Nähe zur unterirdischen Stadtbahn-Tunnelröhre. Zwei große Schachtbauwerke durften hier nur unter Einhaltung eines vorgegebenen Sicherheitsabstandes und mit einem erschütterungsfreien Bauverfahren realisiert werden. Auch waren im Untergrund keine Auflockerungen zugelassen. Das Grundwasser musste unter Einhaltung von einem bestimmten Radius abgesenkt werden. Absenkschächte — bei besonderen Anforderungen eine gute Wahl.
Nach einer Variantenuntersuchung der Ingenieurgesellschaft Tuttahs & Meyer hatte sich das Tiefbauamt der Stadt Bochum, vor allem unter gebührender Berücksichtigung der hier genannten Kriterien, entschlossen, einige Bauwerke als Fertigteilschächte im Absenkverfahren zu realisieren. Diese Technik versprach große Vorteile gegenüber sonst üblichen Bauverfahren mit entsprechend groß dimensionierten Baugruben, vor allem durch die beachtliche Zeitersparnis, abgesehen von einem positiven wirtschaftlichen Aspekt.

Ein Absturzbauwerk mit vielen Finessen
Herzstück unter den für die Baumaßnahme notwendigen 14 Schachtbauwerken ist das Absturzbauwerk Roo1, das inmitten der B 51 in rechteckiger Form mit den Außenmaßen von 7,6o m x 3,7o m und einer Gründungstiefe von 10,90 m errichtet wurde. Es stellt in vieler Hinsicht eine absolute Besonderheit dar. Die erste Überlegung, den Schacht als konventionelle Betonfertigteil-Konstruktion ausführen zu lassen, hätte nicht die gewünschte Verkürzung der Bauzeit erbracht. Im Zuge weiterer Betrachtungen wurde die Realisierung eines Absenkschachtes in Erwägung gezogen. Da das Betonwerk Caspar Hessel bereits einige Bauvorhaben in Bochum erfolgreich belieferte und hier die genauen Anforderungen der Stadt Bochum bekannt waren, hatte das Planungsbüro in Abstimmung mit dem Tiefbauamt dort eine Anfrage nach einem Absenkschacht gestellt. Zur Abschätzung der Möglichkeiten sowie zu ersten konstruktiven Überlegungen wurde ein Fachplaner für Absenkschächte, die Firma uba Ulrich Balde Absenkschächte, hinzugezogen. Gemeinsame Gespräche ergaben, dass durch die notwendige Fugentoleranz der Bauteile untereinander eine klassische Plattenbauweise nicht realisierbar war. Immerhin hatte man es mit den genannten Außenmaßen und einem maximalen Teilgewicht der Einzelelemente von 55 t zu tun. Daraus resultierte der Entschluss, den Absenkschacht im Werk Badeborn der Berding Beton GmbH herzustellen.

Durch eine monolithische Rahmenbauweise war es möglich, die jeweiligen Schachtteile in den erforderlichen Teillängen komplett in einem Betoniergang zu erstellen. Um die Gewichte der Einzelteile zu begrenzen, wurden die Längswände in einer anderen Wandstärke als die Querwände geplant. Konstruktive Einflüsse führten dann letztendlich dazu, dass die Wandstärken im Schachtunterteil gegenüber den Wandstärken der übrigen Schachtteile noch einmal um 5 cm verstärkt wurden. Das auf diesen Erkenntnissen beruhende Konzept wurde dem Bauherren von der genannten Planungsgesellschaft gemeinsam mit dem ausführenden Unternehmen, der Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG, vorgestellt und nach gemeinsamen Beratungen die Freigabe zur Ausführung erteilt. Die hohen Anforderungen der Planung wurden auch an das ausführende Unternehmen bei der passgenaue Platzierung gestellt. Die ersten beiden Bauteile hatte man versetzt und mit Stahlblechen kraftschlüssig verbunden, um ein sicheres Abteufen zu gewährleisten. Der Absenkschacht wurde mit einem Überschnitt von 5o mm gefertigt, der Ringraum durch die im Bauwerk angelegten Injizier-Öffnungen mit einer Bentonit-Suspension gefüllt. Der Abteufvorgang unter schwierigen Bodenverhältnissen (teilweise Mergel und Mergelsteinbänke!) wurde systematisch auf der Längsseite von mittig innen nach außen zu den Eckbereichen abgetragen, um ein gleichmäßig lotrechtes Absenken zu gewährleisten. Dieser Vorgang konnte an den Kopfseiten ebenso analog umgesetzt werden. Der letzte Arbeitsschritt bestand im Ausheben der Eckbereiche, die jeweils schräg gegenüber erfolgten, um ein Verkanten auszuschließen. So konnte das Bauwerk nach Auflegen der weiteren Bauteile und der zuvor genannten Ausführung bis auf die Endtiefe von 10,90 m sicher abgesenkt werden, obwohl der Boden in den Tiefenlagen an Festigkeit kontinuierlich zugenommen hatte.

Teamwork— die Basis für innovatives Bauen
Auch bei der Planung, Gestaltung und Ausführung dieses nicht alltäglichen Schachtbauwerkes wurde deutlich, dass das gemeinsame Beschreiten neuer Wege nur durch eine vertrauensvolle, enge Zusammenarbeit aller an der Baumaßnahme Beteiligten möglich ist und – innovativ denkende und handelnde Auftraggeber, Planer, Bauausführende und Baustoffhersteller voraussetzt. Das Ergebnis: Nur zwei Monate nach der Freigabe war der Schacht trotz schwieriger Bodenverhältnisse bis auf Endtiefe abgesenkt, der Unterwasserbeton eingebaut und damit frei für die Einfahrt der Vortriebsmaschine. Ein doppelter Nutzen dieser Konstruktion entstand durch die Möglichkeit der Nutzung des Bauwerks auch als Zielschacht.

Apropos innovatives Bauen: Der Absturzschacht wurde so vorbereitet, dass zu gegebener Zeit eine Laufwasserkraftanlage mit Rohrturbine eingebaut werden kann.
Artikel aus der Zeitschrift bi-UmweltBau

Sport auf der Baustelle

Gesundheitsprävention mit Vorbildcharakter führt die Firma Heckmann Bau durch. Alle Mitarbeiter, ob im Büro oder an der Baustelle, haben einmal pro Woche eine halbe Stunde lang Sport auf dem Dienstplan.

Entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsplätze wurden die Übungen ausgearbeitet und die Vorarbeiter wurden als Übungsleiter ausgebildet. Mit diesem Verfahren hat es Heckmann in eine bundesweit erscheinende Broschüre mit Best-Beispielen für Gesundheitsschutz der AOK gebracht. – pk (WA- Westfälischer Anzeiger)

Der Videobeitrag des WDR-Teams über die Gesundheitsprävention ist unter folgendem Link abrufbar:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/lokalzeitklinik/videogymnastikaufderbaustelle100.html

Arbeiten an Herringer Bach und Wiescher Bach weit fortgeschritten

Der milde Winter hat dem Lippeverband in die Karten gespielt: Da es keine längeren Unterbrechungen bei den Bauarbeiten gegeben hat, konnten bereits rund 85 Prozent des Wiescher Bachs bzw. Herringer Bachs im Abschnitt zwischen der Firma Riba und dem Parkfriedhof verrohrt werden.

Sofern es in den kommenden Wochen keine – witterungsbedingten – Ausfalltage mehr geben wird, sollen die Arbeiten in diesem Abschnitt bis Ostern größtenteils abgeschlossen sein. Diesen Termin nannte Michael Steinbach, Sprecher des Lippeverbandes. Bis dahin werde man auch, so Steinbach, die Kamener Straße als neuralgischen Punkt unterquert haben.

Beim Baustart im Herbst 2013 waren die Verantwortlichen des Lippeverbandes und der Fa. Heckmann als ausführendes Unternehmen noch davon ausgegangen, dass die B 61in Höhe des Bergwerks Ost für etwa vier Wochen halbseitig gesperrt werden muss, um die Straße mit dem Kanal zu unterqueren. Das sollte eigentlich im März passieren. Wie Steinbach erklärte, sei man von diesen Plänen mittlerweile aber abgerückt. In der vorigen Woche habe es, so der Verbandssprecher gegenüber unserer Zeitung, eine Planänderung gegeben. Man werde jetzt mit dem Kanal von beiden Seiten bis an die Straße ranrücken, ohne den Straßenraum in Anspruch zu nehmen. In der Woche vor Ostern werde man dann die Straße unterqueren und sie während der Bauarbeiten halbseitig sperren. „Danach werden 99 Prozent des Kanals mit rund 2,5 Kilometer Länge verlegt sein.“

Damit sind die Bauarbeiten aber noch lange nicht abgeschlossen. Um den Herringer Bach auf Dauer schmutzfrei zu halten, muss auch der Hoppelbach verrohrt werden. Zudem müssen bis Ende 2015 – ab dem Jahr 2016 darf der Lippeverband kein Schmutzwasser mehr in die Bäche einleiten – Pumpwerke ertüchtigt bzw. neu gebaut sowie Regenwasserbehandlungsanlagen errichtet werden. Im letzten Bauabschnitt werden die Bäche renaturiert. Insgesamt investiert der Lippeverband rund 50 Millionen Euro.

Quelle WA vom 05.03.2014

Innenausbau des Studierenden-Service-Centers (SSC) der Ruhruniversität Bochum gestartet

Die Fertigstellung des neuen Studierenden-Service-Centers (SSC) rückt immer näher: Der Innenausbau des Gebäudes zwischen Univerwaltung und IA ist in vollem Gang. Einige Arbeiten wie die Fenstermontage sind bereits abgeschlossen. 

Optimal im Zeitplan
Knapp 430 kg wiegt jede einzelne der großen Scheiben, die aneinandergereiht die Fensterfronten des zentralen Eingangsbereichs bilden. Sie wurden vor rund zwei Wochen mit einem Kran und Vakuumhebern in Position gebracht und nacheinander eingesetzt. Somit ist die Wärmeschutzverglasung komplett. Die Handwerker, Monteure und Elektriker liegen auch im Innenbereich optimal im Zeitplan: In den nächsten Tagen schließen sie die Rohmontage ab und sind auch mit Trockenbau sowie Sanitärmontage und Elektroverkabelung fertig. Derweil haben auch die Estrich- und Malerarbeiten begonnen.

Umzug im Juli
Im Juli soll das SSC bezugsfertig sein. Dann beherbergt das neue Gebäude auf über 2.700 Quadratmetern zahlreiche Serviceeinrichtungen für Studierende und den Bereich Geisteswissenschaften des Alfried Krupp-Schülerlabors. Der offizielle Festakt zur Eröffnung ist zum Start des kommenden Wintersemesters geplant.

Redaktion: Sabrina Kauschke

Sandstraße

Auf eine rund einjährige Bauzeit müssen sich die Anwohner der Sandstraße zwischen Tharmannstraße und Heessener Straße einrichten. Am Montag begannen die Arbeiten zur Sanierung der Kanäle und der anschließenden Wiederherstellung der Straße mit der Fällung der 34 alten Bäume in der Sandstraße. Die Anwohner waren von der Stadt aufgerufen, schon ab 6 Uhr die Straße freizuhalten, damit die Linden im Laufe des Vormittags gefahrlos gefällt werden konnten. Direkt vor Ort zerkleinerte die mit den Arbeiten beauftragte Firma die Bäume, transportierte Stämme und Geäst ab und entfernte mit einer speziellen Maschine auch die Stammreste im Erdboden. Im Anschluss an diese Aktion wird der Lippeverband damit beginnen, die Straße aufzureißen. Das soll ab Mitte Januar geschehen. Sehen Sie hier die Bilder zu den Baumfällarbeiten. Start ist an der Kreuzung Sandstraße/Tharmannstraße. Von dort arbeiten sich die Baufirmen Richtung Heessener Straße vor. Erneuert werden neben den Kanälen auch diverse Versorgungsleitungen der Stadtwerke. Der Abwasserkanal muss erneuert werden, weil ein Abschnitt noch aus dem Jahr 1928 stammt. Andere Abschnitte sind in den 1950er und 1960er Jahren gebaut worden. Der alte Kanal weist zahlreiche Undichtigkeiten, Längs- und Querrisse auf, außerdem sind Wurzeln in den Kanal gewachsen. Laut Stadt fällt der Kanal in die Schadensklasse I, bei der dringender Handlungsbedarf besteht. Ebenfalls erneuert werden in dem Zuge die Hausanschlüsse bis zu den jeweiligen (privaten) Grundstücksgrenzen. Erneuert wird zum Abschluss auch die Straße. An den Kosten werden die Anwohner beteiligt. Die Gehwege sollen nicht erneuert werden. Für die gefällten Bäume soll es später Ersatzpflanzungen geben, die neuen Baumscheiben sollen – für ein besseres Wachstum – vergrößert werden.

Quelle: WA.de uw/WA

Königsallee

Das Tiefbauamt versenkt zurzeit ein 150 Tonnen schweres Schachtbauwerk in der Königsallee. Es dient zur Verlegung der neuen Regenwasserkanäle und zur Erschließung der Brachfläche am ehemaligen Katholikenbahnhof, das City-Tor Süd.

Meist soll unterirdisch gebaut werden, um den Autoverkehr zu entlasten. Mitten auf der Königsallee, gleich hinter dem Konrad-Adenauer-Platz, wird zurzeit ein 150 Tonnen schweres Monstrum aus Beton und Stahl in der Erde versenkt. Es handelt sich um ein rechteckiges Schachtbauwerk – zehn Meter hoch, acht Meter lang, fast vier Meter breit. In diesen Tagen wird es mitten auf der Fahrbahn nach und nach in den Untergrund gelassen und dort auch dauerhaft bleiben, so dass künftig, wenn die Großbaustelle im Juli 2014 fertig sein soll, täglich viele tausend Fahrzeuge direkt darüber hinweg rollen. Das mächtige Schachtbauwerk ist eines der zentralen Bauteile für die Verlegung von neuen Regenwasserkanälen. Auf einer Länge von rund 800 Metern erschließt das Tiefbauamt für 5,3 Millionen Euro von der Viktoriastraße aus das City-Tor Süd. Auf der Brachfläche des ehemaligen Katholikentagsbahnhofs, auf der sich heute unter anderem das Veranstaltungszentrum Rotunde und die Disco Riff befinden, entsteht weiterer Raum für Büros, Kultur , Freizeit und Dienstleistungen. Die Trasse der neuen Regenwasserrohre, die die bisherigen Mischwasserkanäle ablösen (Regen- und Schmutzwasser zusammen), verläuft vom Schauspielhaus fast 200 Meter entlang der Königsallee und Viktoriastraße, macht dann einen 90-Grad-Knick in die Zufahrt zur Rotunde und setzt sich rund 500 Meter fort über das Erschließungsgelände City-Tor Süd bis hin zur Bessemer Straße. Von dort wird das Regenwasser später in den Marbach und von dort völlig sauber in die renaturierte Emscher fließen.

Quelle: www.derwesten.de Text Bernd Kieswetter / Foto Ingo Otto

Richtfest RUB

Der Rohbau steht, demnächst startet der Innenausbau: Das neue Studierenden-Service-Center (SSC) neben der Verwaltung wächst rasant. Vier Wochen vor dem Zeitplan feiert die RUB am 25.10. das Richtfest des Gebäudes. 

Untergebracht werden im Neubau unter anderem das Studierendensekretariat, die Zentrale Studienberatung, das International Office, der Hochschulsport, das Koordinationsbüro für Schülerprojekte „Junge Uni“, ein Copy-Shop und eine Cafeteria. Das Alfried Krupp-Schülerlabor, Bereich Geisteswissenschaften, bekommt auf der zweiten Etage seine Räume.

Quelle:
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/meldung/2013/10/meld01657.html.de
©RUB,Foto Nelle