Kultur der Zusammenarbeit

Im Bürohaus des Bauunternehmens Heckmann fand am 16.06.2015 ein „Frühstück“ mit dem Thema „Kultur der Zusammenarbeit“ statt.
Eingeladen waren zu diesem Thema Vertreter der Stadt Hamm, örtlicher Banken, Wirtschaftsförderer und Architekten.
Wenn – wie so oft – der billigste Preis den Ausschlag für eine Auftragsvergabe gibt, geht das häufig zu Lasten der Qualität, auch Termin- und Preistreue sind nicht in jedem Fall gegeben. Das führt zwangsläufig zu Streitigkeiten. Hinzu kommt, dass die in Deutschland übliche Trennung zwischen Planung und Ausführung ein hohes Maß an Konfliktpotential birgt, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Bauvorhaben mehr und mehr durch die juristische Brille betrachtet werden. Vertrauen geht verloren, Kosten explodieren, kein Ende in Sicht.
Vor diesem Hintergrund wurde nach kurzweiligen Vorträgen der Fa. Heckmann über eine „Neue Gemeinschaft am Bau“ diskutiert. Dabei müssen Kommunikationskanäle transparenter und für den Auftraggeber verständlicher werden. Das der Koordinationsaufwand deutlich geringer werden muss und dies unweigerlich zur Zeitersparnis führt, wurde schnell gemeinsam festgestellt.

Baustelle Bismarckstraße im Zeitplan

Gelsenkirchen – Derzeit werden in Richtung Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen die Versorgungsleistungen ausgetauscht. Die Betonwanne kann nur stückchenweise gegossen werden.

Baustellen an Verkehrsadern gibt es einige hier, beispielsweise auf der Horster Straße, Kurt-Schumacher-Straße oder der Bismarckstraße. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, weil sie viel befahrene Verbindungswege sind und bei Engpässen der Verkehrsinfarkt droht. Die WAZ hat sich von Bauleiter Michael Garschhagen und dem Abteilungsleiter für Straßenbau, Michael Stappert, den Stand der Dinge auf der Bismarckstraße erläutern lassen. Dort wird zwischen Münsterstraße und Albenhausenstraße seit Mai 2014 gearbeitet.
Auf dem 300 Meter langen Teilstück werden die Straße unter den Brücken der A 42, der Emschertalbahn und der Deutschen Bahn (Güter- und Rangierverkehr) abgesenkt und saniert, alte gegen neue Leitungen (Strom, Wasser, Entwässerung, bzw. Abwasser) getauscht, neue Geh- und Radwege gebaut sowie die Kreuzung Münster-, Grimberg- und Parallelstraße samt Beleuchtung neu angelegt. Auftraggeber sind Gelsenkanal, die Emschergenossenschaft, die Gelsenwasser AG und die ELE Vertriebsnetz GmbH.
Die Problematik beim Bauen
Die Durchfahrt unter der Unterführung muss von 3,7 auf künftig 4,5 Meter für den Schwerlastverkehr erhöht werden. „Die Bagger haben wenig Platz, ihre Arme auszufahren. Ihre Arbeitshöhe ist eingeschränkt“, erklärt Bauleiter Michael Garschhagen. Zudem kann nur stückchenweise ausgeschachtet und die Betonwanne im Untergrund zum Schutz gegen Grundwasser gegossen werden. Die Widerlager der Brücken würden sonst aufgrund der Last Erdreich wegdrücken, die Bauten an Standfestigkeit verlieren. Lange Leitungswege, um das Wasser abzupumpen und den Baugrund trocken zu halten, sind unter anderem eine weitere Hürde, „dazu eine geänderte Trassenführung für den Kanal, der Schmutzwasser von der künftig renaturierten Emscher fernhält“.
Nur 1,2 Meter schmal ist der zum Teil holperige Weg für Passanten unter den Brücken. Radler steigen „trotz eines Hinweisschildes oft nicht ab“, Mütter mit Kinderwagen und Rollatornutzer müssen sich verständigen, um aneinander vorbei zu kommen. In Höhe des Bahnaufgangs „wird daher bald eine Ausweichbucht eingerichtet“, so die Bauexperten.
Der Kreuzungsbereich an der Parallelstraße wird auch erneuert. Foto: Heinrich Jung
Die Kosten und der Zeitplan
Das Projekt schlägt mit 4,8 Millionen Euro zu Buche. Fertig soll es im November 2016 sein. „Verzögerungen gibt es Dank des sehr milden Winters keine. Wir liegen dadurch ausgesprochen gut im Zeitplan“, sagt Abteilungsleiter Michael Stappert.
Vor Beginn der Bauarbeiten nutzten täglich 24 000 Pkw sowie 600 Lkw die Bismarckstraße. Derzeit sind es weniger, gezählt wurden die Autos vor Ort in jüngster Zeit laut Verwaltung aber nicht.
Der Verkehr und die Folgen
Frühestens Mitte 2016 wird mit den aufwändigen Bauarbeiten an der Brücke über den so genannten Hafenmund (Uferstraße, Bypass zur Kurt-Schumacher-Straße) begonnen. Die Abteilung Straßenbau rechnet nicht mit einem Verkehrskollaps dadurch auf der Nord-Süd-Verbindung in Bismarck. So wie aktuell mit einer nutzbaren, frisch asphaltierten Fahrspur soll der Verkehr in Richtung Innenstadt weiter fließen können.

 

Quelle: http://www.derwesten.de | Text: Nikos Kimerlis | Foto: Heinrich Jung

Neubau Zentralniederlassung DEG Dach Fassade Holz eG, Fuldabrück

Die DEG Dach Fassade Holz eG baute ihren Standort Fuldabrück innerhalb von knapp zwei Jahren am vorhandenen Standort komplett neu. Dabei wurden im laufenden Betrieb in zwei Abschnitten ein neuer kombinierter Büro- und Verkaufskomplex mit ca. 1400 m², zwei Lagerhallen mit insgesamt gut 6500m² und eine Kommissionierhalle mit rund 2200m² Fläche errichtet. Außenlagerflächen, darunter eine weitere hoch belastbare Kommissionierfläche, die als halbstarre Deckschicht ausgeführt wurde, runden das Bauprojekt ab. Die Neubauarbeiten und der Abbruch der vorhandenen Gebäudestruktur mussten dabei in den sensiblen, laufenden Kundenbetrieb der Niederlassung eingepasst werden.

Eröffnung Kurpark Brilon am 10.05.2015

Unter dem Motto „Stadt-Wald-Leben“ laufen seit 5 Jahren Planungen für Briloner Regionale Projekte.
Mit den Teilprojekten sollen der Gesundheits- und Aktivtourismus im Briloner Stadtgebiet ausgebaut sowie die Lebensqualität und die Attraktivität des Lebensstandortes Brilon gesteigert werden.

Die Firma Heckmann erhielt den Auftrag für das größte auszuführende Projekt im Kurpark Brilon, dem Bereich Seeterrasse/ Parkeinstieg. Am Muttertag wurden bei Kaiserwetter die fertiggestellten Anlagen im Rahmen einer Eröffnungszeremonie offiziell dem Auftraggeber und der Bevölkerung zur Nutzung übergeben bzw. vorgestellt.
Seitens des Auftraggebers und der Bauleitung wurde besonderer Wert auf qualitativ hochwertige Materialien und deren Verarbeitung gelegt. Der Auftrag wurde durch hohe Motivation unserer „Heckmänner aus Brilon“ erfolgreich ausgeführt; somit lädt der Kurpark auf den neuen Waldsofas und Waldbänken zum Verweilen ein.
Bauleiter: Karl-Heinz Engelhard, Polier: Karl Wilke

Stadtstraßenbau immer eine besondere Herausforderung

Zwei Beispiele für Stadtstraßenbau sind die erfolgreiche Erneuerung der „Kleine Werlstraße“ und der „Sandstraße“ in Hamm.

Dabei wurden die Kanäle aus HDPE- und Stahlbetonrohren erneuert, sämtliche Versorgungsleitungen umgelegt und die Straßenoberflächen auf den Stand der heutigen Technik gebracht.

Der Bauleiter Stefan Rathmer und der Polier Robér Macke / Kleine Werlstraße sowie der Bauleiter Frederik Blome und der Polier Guido Geyer / Sandstraße hatten bei der Umsetzung die Vorgaben mehrerer Auftraggeber zu berücksichtigen. Zusätzlich musste während der gesamten Bauzeit der Anliegerverkehr aufrecht gehalten werden.

 

Heckmann-Schulungstag

Als Heckmann-Schulungstag ist der erste Samstag im Februar schon eine Tradition. Fast 100 Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen haben auch in diesem Jahr an der Mitarbeiterschulung teilgenommen. Poliere, Baumaschinenführer und Facharbeiter haben ihre Kenntnisse in der Bautechnik vertieft und sich über neue Produkte und Arbeitsmittel informiert. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist ebenfalls fester Bestandteil des Schulungsplans. Durch den Heckmann-Schulungstag bleibt die hohe Qualität unserer Bauleistungen erhalten und die Sicherheit auf den Baustellen ist weiterhin gewährleistet.

Kanalbau: Rein ins Erdreich – und dann immer geradeaus

Ein Bohrer frisst sich in Hilgen unter der B 51 vom Erlen – zum Buchenweg vor.

Burscheid – Es ist ein scheinbar müheloser Kraftakt. Mit einem Druck von 800 Tonnen schieben vier Hydraulikzylinder das 3,50 Meter lange Stahlbetonrohr mit einem Innendurchmesser von zwei Metern über einen Pressrahmen ins Erdreich. Langsam, aber unerbittlich. Das Rohr ist das fünfte Teilstück, seit der unterirdische Bohrer am Montag seine Arbeit aufgenommen hat. 15 Meter auf der Strecke vom Erlen- zum Buchenweg sind bereits geschafft.
50 Meter misst die Strecke insgesamt von der Start- zur Zielgrube. Schon nächste Woche Dienstag soll der Bohrer im Buchenweg angekommen sein – wenn im Untergrund keine unliebsamen Überraschungen warten. Jedes Mal, wenn die Ortsbrust, wie im Tunnelbau der Ort des Bohrens und Grabens genannt wird, wieder genügend weit ins Erdreich vorgedrungen ist, wird das nächste Stahlbetonrohr von hinten nachgeschoben. Die 1,50 bis 3,50 Meter langen Teilstücke werden dabei, mit einer Dichtung versehen, einfach zusammengesteckt.
Rund 300 Meter Rohre werden unterirdisch verlegt
Bis zum Frühjahr entsteht unter der B 51 in Hilgen so nach und nach ein gigantischer Stauraumkanal, der das unterdimensionierte Kanalsystem entlasten soll. Ist der Buchenweg erreicht, wird der Bohrer wieder in die Startgrube bugsiert, dort neu ausgerichtet und frisst sich dann noch 90 Meter in Richtung Wermelskirchen und schließlich 150 Meter in Richtung Burscheid. Das Erdreich, das er hinter sich lässt, gelangt über ein Förderband zu einer Lore, die schließlich von einem mächtigen Kran aus der zehn Meter tiefen Grube gehoben wird. Allein 1,2 Millionen Euro der 5,3 Millionen, die der gesamte Kanalbau in Hilgen verschlingt, sind dem Stauraumkanal vorbehalten.
Die unterirdischen Arbeiten der Firma Heckmann aus Hamm kommen zwar bisher gut voran, aber Peter Nagel hätte eigentlich schon im Oktober starten wollen. Der Bauleiter des Ingenieurbüros Gajowski aus Baunatal bei Kassel musste aber mehrfach umdisponieren. So wurden von der Verkehrslenkung des Rheinisch-Bergischen Kreises aus Sorge vor zu großen Verkehrsproblemen nur sehr kurze Bauabschnitte genehmigt, die die Vorbereitungen verzögert haben. Ein weiteres Problem stellte ein unvermuteter Felsabschnitt in der Trasse dar.
Geheimes Kabel zur militärischen Nutzung
Und dann war da noch jenes merkwürdige Kabel, nirgendwo verzeichnet und von keinem Versorger identifiziert. In solchen Fällen, weiß Abteilungsleiter Frank Grauvogel von den Technischen Werken, bleibt nur noch eine Möglichkeit: „Militärische Nutzung“.
Die mutmaßliche Nato-Leitung, die wahrscheinlich der funkunabhängigen Kommunikation dienen soll, darf nicht angerührt werden. Auch das machte manche Umplanung erforderlich – und erklärt zum Teil die auffällige Slalomführung des Verkehrs entlang der Hilgener Baustelle.

 

14.01.2015 – Quelle: http://www.wz-newsline.de | Text: Ekkehard Rüger | Foto: Britta Berg

WDR Fernsehbericht

Ortsdurchfahrt Dolberg – B 61

Dolbergs stark frequentierte Dorfdurchfahrt ist wieder Baustelle. Daran wird sich in diesem Jahr auch nur wenig ändern.

Winterpause beendet, Ampeln am Netz, Staus davor: Seit Montag geht es weiter auf der Baustelle zum Ausbau der Dolberger Ortsdurchfahrt, die bis zum Jahresende unter veränderten Ausgangssituationen zu Engpässen im stark frequentierten Nadelöhr zur A2-Auffahrt führen wird.

Den Anfang machen die Kanalarbeiten in Höhe der Kreuzung B 61 / Uentroper Straße. Die waren zwar im November nach Einrichtung der Baustelle angelaufen, dann aber in die Winterpause gegangen.

Rund ein Fünftel der Arbeiten sind inzwischen erledigt. Sofern keine strenge Frostperiode kommt, so Stadtsprecher Frank Merschhaus, werden sie im Frühjahr beendet. Das Abwasserwerk verlegt 140 Meter Schmutzwasserrohre sowie 410 Meter Regenwasserkanal mit Schächten, beides in offener Bauweise. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens, heißt es aus dem Rathaus, verliefen die Arbeiten reibungslos.

Neubau eines Verwaltungsgebäudes SSC & GSL an der RUB

Die Ruhr-Universität Bochum beauftragte uns mit der Schlüsselfertigen Erstellung eines Verwaltungsbaus für das Studierenden-Service-Center (SSC) und eines Geisteswissenschaftlichen Schülerlabors (GSL) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Die feierliche Einweihung des SSC & GSL  an der Ruhr-Universität Bochum fand am 17. Oktober 2014 statt. Die studentischen Serviceeinrichtungen wie Studierendensekretariat, Hochschulsport, internationales Office, zentrale Studienberatung usw. haben Ihren Betrieb bereits am 30.07.2014 aufgenommen, zwei Monate eher als geplant. Zu ihnen gehört auch der Bereich Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit seinem Labor- und Seminarbereich. Zum Schülerlabor gehört eine Handbibliothek die bis zu 3.500 Bände aufnehmen soll. Ein speziell klimatisierter Archivraum ermöglicht es, historische Dokumente und Originalteile aufzubewahren.

Die Grußworte zur Einweihung sprachen Herr Elmar Weiler (Rektor der RUB); Herr Dr. Dietmar Möhler (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW); Frau Gabriela Schäfer (Bürgermeisterin der Stadt Bochum); Herr Dr. Karl-Heinz Schloßer (Kanzler der RUB); Herr Feldmeier (Geschäftsführer PASD Architekten) und Martin Karnein (Geschäftsführer Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG).

Richtfest bei der BERO Holzhandelsgesellschaft mbH

Nach jetzt fast fünf-monatiger Bauzeit feierten wir jetzt Richtfest bei der BERO Holzhandelsgesellschaft mbH in Großenhain. Es wird dort in der Nähe von Dresden ein Zentrallager neugebaut. Die Fertigstellung durch unser Team um Oberbauleiter Thomas Saerbeck, Bauleiter Frederik Blome, Polier Detlef Holtmann und allen anderen Beteiligten soll noch in diesem Jahr erfolgen.