Die Besten im Bau

Ausbildungszentrum der Bauindustrie ehrt besonders gute Absolventen

Einer der Jahrgangsbesten ist Markus Steilmann, der in Hamm wohnt und bei der Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG ein Duales Studium im Bereich Beton- und Stahlbetonbau absolviert hat.
Warum sich der 29-jährige für die Bauindustrie entschieden hat? „Schon seit der Jugend habe ich mich für das Bauwesen interessiert“, sagte er. Was mit Ferienjobs anfing, soll nach der dualen Ausbildung im Ingenieurbereich weitergehen. Sein Ziel ist die Bauleitung. Gut an der Branche sei, dass sie boomt und die Arbeit Spaß mache, so Steilmann. Bei der Urkundenverleihung wurde der gebürtige Sauerländer besonders hervorgehoben. Steilmann ist schon zum zweiten Mal als Jahrgansbester ausgezeichnet worden, nachdem er 2016 eine Ausbildung als Straßenbauer herausragend absolviert hatte.

Jan Drees, der seine Ausbildung bei Heckmann Service GmbH & Co. KG als Land- und Baumaschinenmechatroniker durchlief und ebenfalls zu den Jahrgangsbesten gehört, erhielt einen Festvertrag und ist für die Wartung und Reparaturen den Baumaschinen im Außendienst zuständig.

Eine besondere Herausforderung für uns

TenneT ist einer der führenden Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) für Strom in Europa und versorgt rund 42 Millionen Endverbraucher rund um die Uhr mit Strom aus ihrem Hoch- und Höchstspannungsnetz.
Die TenneT TSO GmbH beauftragte die Bauunternehmung Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG mit dem Umbau des Umspannwerks in Dörnigheim bei Frankfurt. Dörnigheim ist ca. 270 km vom Firmenstandort an der Römerstraße entfernt. Hieraus ergeben sich besondere Herausforderungen für unsere Mitarbeiter sowie hinsichtlich der gesamten Logistik, welche hinter einer solchen Baumaßnahme funktionieren muss.
Ziel der Baumaßnahme mit einem Auftragsvolumen von ca. 6,2 Mio. Euro ist es, die Schaltanlage Dörnigheim primär- wie auch sekundärtechnisch komplett zu erneuern. Darunter fällt der zeitlich eng getaktete Neubau eines Betriebsgebäudes sowie der Neubau von zwei Netzkuppeltransformatorenständen (Trafoständen). Weiterhin sollen die Schaltfelder der 220kV-Anlage unter fortlaufendem Betrieb erneuert und so sukzessiv die Fertigteilfundamente aus eigener Produktion eingebaut werden.
Der für die Bauunternehmung Heckmann neue Auftraggeber TenneT TSO GmbH stellt uns nicht vor neue, aber in vielerlei Hinsicht gesteigerte Herausforderungen. „Die Vision von TenneT ist es, dass alle Mitarbeiter, jeden Tag wieder gesund und sicher nach Hause kommen“. Somit stehen alle Arbeiten unter den höchsten Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Bekräftigt wird dieses Statement durch das strenge Auswahlverfahren der Bietergemeinschaft der TenneT. Nicht zuletzt um in diesen Bieterkreis aufgenommen zu werden fanden in den letzten Jahren Zertifizierungen wie beispielsweise im Bereich des Qualitätsmanagements (DIN 9001), des Umweltschutzes (DIN 14001) statt. Weiterhin wurden wir jüngst im Bereich Safety-Culture-Ladder (SCL) erfolgreich zertifiziert, welches es uns erst ermöglichte in das strenge Auswahlverfahren der TenneT zu gelangen.
Das gut 4-jährige Pilot-Bauvorhaben für die Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG ermöglicht es uns hoffentlich, noch weitere Bauvorhaben für den vielversprechenden Auftraggeber TenneT ausführen zu können.

Willkommen!

Neue Gesichter bereichern die HECKMANN Unternehmensfamilie.

Mit dem offiziellen Ausbildungsbeginn am Montag, den 02. August 2021, starteten 23 Auszubildende in ihre berufliche Laufbahn bei uns. Wie bereits in den vergangenen Jahren fand auch in diesem Jahr eine Willkommensveranstaltung statt. Diese startete am Montag, den 23.08.2021 am Mosaik Outdoorzentrum Sorpesee. Dort wurden zunächst einige Teambuilding-Spiele gespielt, in denen die Teamfähigkeit der neuen Auszubildenden unter Beweis gestellt wurde. Nach einer kleinen Stärkung in Form von Sandwiches, Brezeln und anderen Snacks ging es in den Hochseilgarten oder zum Flossbau. Am Ende des Tages, an welchem sehr viel gelacht wurde, trafen sich alle noch einmal zu einer Reflexion der Veranstaltung zusammen, welche viele positive Rückmeldungen erhielt.
Am 24.08.2021 ging es dann gemeinsam in das Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm. Dort startete der Tag zunächst mit einer Präsentation der Unternehmensfamilie Heckmann, bevor einige Baustellen des Unternehmens besichtigt wurden. Im Verlaufe des Tages gab es dann noch eine Führung durch das ABZ Hamm, sowie ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine. Nach dem Essen standen noch weitere wichtige Vorträge an, wie die Erstunterweisung zum Arbeitsschutz und Erläuterungen über das Arbeitsschutzmanagementsystem. Zu guter Letzt nahmen die Auszubildenden noch ein einer Kreativ-Werkstatt teil, indem herausgearbeitet wurde was einen guten bzw. „schlechten“ Azubi ausmacht.

 

Text: Johanna Schleep (Auszubildende)

Freisprechung 2021

Die bestandene Gesellenprüfung ist aus guten Gründen ein großartiger Abschluss der Ausbildungszeit. Alle Anstrengungen der Ausbildung, der Prüfungsstress und die Anspannungen gehören nun der Vergangenheit an.
Eine Würdigung in Form einer Urkunde plus Gutschein und einen gemütlichen Ausklang für diese drei Jahre erhielten die Auszubildenden der Heckmann Unternehmensfamilie am Freitag den 20.08.2021 im Gasthof Hagedorn in Hamm. Mit den jungen Fachkräften freuten sich an diesem Tag die Geschäftsführer, der Betriebsrat und die Ausbildungsbeauftragten des jeweiligen Fachbereiches. Die gesamte Unternehmensfamilie Heckmann gratulierte den Nachwuchskräften ebenfalls zum erfolgreichen Prüfung und bedankte sich rechtherzlich für die Unterstützung, die Einsatzbereitschaft und ihr Engagement.
Großartig ist das Jan Drees (Land- und Baumaschinenmechatroniker) und Markus Steilmann (Beton- und Stahlbetonbauer) in ihrem Jahrgang hervorragende Ergebnisse in der Abschlussprüfung erzielt haben.

 

Galerie

Ehre, wem Ehre gebührt

Die Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG erhielt von der IHK eine Auszeichnung anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums.

Die Auszeichnung erhielt das Unternehmen für sein langes Bestehen in der Bauwirtschaft. Zu verdanken haben wir das unter anderem dem persönlichen Einsatz aller Mitarbeiter. Den Beschäftigten, die in der Vergangenheit bei der Bauunternehmung gearbeitet haben und den, die heute aktiv im Betrieb beschäftigt sind.

Hier ein Textauszug aus dem Pressebericht der IHK:
[….] Denn Heckmann setzt beim überwiegend gewerblichen Personal auf „Eigengewächse“. „Seit über 30 Jahren bilden wir ganz intensiv aus“, berichtet der Geschäftsführer. Insgesamt rund 60 Azubis – künftige Straßen-, Kanal- und Stahlbetonbauer, -innen – stehen bei Heckmann in den Startlöchern. Jedes Jahr starten etwa 20 junge Leute aus der Ausbildung ins Berufsleben – mehr, als jährlich aus dem Unternehmen in den Ruhestand gehen. Karnein: „Nachwuchssorgen kennen wir nicht, ebenso wenig wie das Problem der Überalterung.“ „Unser Wort gilt!“, lautet der dritte Heckmann-Grundsatz. „Mit uns kann man Millionenprojekte durchführen – ohne Vertrag“, versichert Martin Karnein. „Wir halten uns an Abmachungen. Falls eine Ausschreibung unvollständig ist, sagen wir das dem Kunden sofort und stellen keine nachträglichen Forderungen.“ Dabei pflegt das Unternehmen die Kommunikation der kurzen Wege. „Nicht schreiben, sondern sprechen und lösen“, lautet das Motto. „Bevor wir zig E-Mails hin und herschicken, greifen wir zum Telefon und reden mit unseren Kunden.“ [….]

Textauszug: www.dortmund.ihk24.de

Im Besitz eines Zertifikates für sicheres Arbeiten

Die Sicherheit unserer Mitarbeiter gehört zu den obersten Prioritäten in unserem Unternehmen. Eine Bestätigung für unseren hohen Anspruch an sicheres Arbeiten haben wir durch den Erhalt der Zertifizierung der Safety Culture Ladder (kurz SCL) erhalten. Im Bereich der Bauleistungen im Hoch- und Tiefbau der Sparte Energiewirtschaft konnte die Stufe 3 erzielt werden.
Bei der SCL handelt es sich um eine Evaluationsmethode zur Messung des bewussten sicheren Handelns sowie des Sicherheitsbewusstseins aller Ebenen in einem Unternehmen.
Neben der eigenen Organisation wird auch das Verhalten von Zulieferern und anderen Mitunternehmern bewertet. Die SCL wurde insbesondere für Branchen entwickelt, in denen die Mitarbeiter einem hohen körperlichen Risiko ausgesetzt sind, wie zum Beispiel dem Bausektor und der Energiewirtschaft. Durch die Einführung von SCL soll eine stetige Verbesserung von sicheren und gesünderen Arbeitsabläufen sowie eine gute Kommunikation zum Thema Sicherheit erfolgen.
Um die Mitarbeiter zum Thema Sicherheitsbewusstsein zu sensibilisieren, werden neben den wöchentlichen „5 Minuten Zeit für die Arbeitssicherheit“ -Sicherheitsunterweisungen regelmäßig Workshops für Führungskräfte sowie für die gewerblichen Mitarbeiter durchgeführt. Durch stetige Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit wollen wir ein immer sicherer werdendes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter schaffen und gemeinsam das Bewusstsein für sicheres Arbeiten festigen.

 

Weitere Zertifizierungen

Wir sind wieder telefonisch für Sie da!

Seit dem 1. Juli funktioniert unsere Telefonanlage wieder. Lange mussten wir darauf warten.
Denn an einem Samstagvormittag, dem 27. März, schlug ein Blitz mit einer Stärke von 236 kA (Kiloampere) in die Erde neben dem Zaun am Bauhof ein. Die Spitze einer Laterne, die an dieser Stelle steht, hatte den Blitz vermutlich angezogen. Unser Unternehmen wurde nachhaltig getroffen: Teile der Stromumverteilung wurden in ihre Einzelteile gesprengt, die Telefonanlage fiel aus. Ein unmittelbar gerufener Elektriker stellte zwar Grundbedarf wieder her, jedoch nur sehr eingeschränkt.
Da es sich demzufolge um ein Versicherungsschaden handelt und es nach der Bestellung der neuen Soft- und Hardware Lieferprobleme gab, dauerte es ganze 3 Monate, bis wir die neue Telefonanlage in Betrieb nehmen konnten. Hinzu kommt noch, dass unsere IT alles für die Inbetriebnahme einrichten muss, damit auch alles einwandfrei funktioniert. Es handelt sich hierbei um eine softwarebasierte Lösung. Die Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen im Büro haben nun die Wahl zwischen einem Headset oder einem herkömmlichen Telefon.
Das Gute an diesem Ereignis ist, dass wir nun technisch viel besser und auch da fortschrittlicher ausgestattet sind.

Erschließungsgebiet “An der Schlossmühle”

Die Heckmann Bauland & Wohnraum GmbH & Co. KG beabsichtigt in Hamm-Heessen südlich der Dolberger Straße ein Wohngebiet auf einer Fläche von ca. 9.350 m2 zu erschließen. Das für die Erschließung vorgesehene Areal befindet sich nördlich des Mühlenteichs und wird auf der Ostseite durch den Ennigerbach begrenzt.
Die Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG führt dafür die Kanal- und Tiefbauarbeiten durch. Zu Beginn fanden aufwendige Aufräumarbeiten, aufgrund von mehreren alten Gartenhäusern und den Hinterlassenschaften der Vorbesitzer, statt. Auf dem Erschließungsgebiet müssen ca. 450 m Regenwasserkanal (DN 300, DN 400 und DN 500 in Beton) eine ca. 500 m lange Schmutzwasser-Druckrohrleitung und Versorgungsleitungen wie Strom-, Trinkwasser-, und Fernwärmeleitung sowie die Kabel für die Straßenbeleuchtung verlegt werden. Des Weiteren müssen 17 Kontrollschächte und 40 Hausanschlussschächte gesetzt werden. Es entsteht ein Regenrückhaltebecken und der Verlauf des Ennigerbachs wird verlegt.
Mitte Mai haben wir mit den Bauarbeiten begonnen. Aufgrund einer Materialknappheit auf dem Markt ist es schwierig Materialien aus Kunststoff zu beschaffen und wegen einem fast wöchentlichen Vandalismus auf dem Baugelände durch Unbekannte wird der Ablauf auf der Baustelle und infolgedessen eine frühe Fertigstellung zusätzlich erschwert. Die Bauarbeiten sollten jedoch voraussichtlich Anfang August abgeschlossen sein.
Die Bauleitung für das Bauvorhaben hat der Bauingenieur Abdullah Günes und der Polier vor Ort ist Mohamed Bouaid.

Wir dürfen wieder Ehren – Jubilare 2020

Aufgrund der aktuellen Lage rund um das Corona-Virus mussten wir die im November 2020 geplante Jubilarfeier schweren Herzens absagen. Umso mehr hat es uns gefreut, dass wir nun endlich unter Einhaltung der aktuell geltenden Vorschriften die Feier am 28.05.2021 nachholen konnten.
An diesem schönen Abend und im Biergarten des Gasthofes Hagedorn hat die Geschäftsleitung und der Betriebsrat den Jubilaren der Heckmann Unternehmensfamilie ein großes Dankeschön für ihren langjährigen, engagierten und unermüdlichen Einsatz ausgesprochen.

100 Jahre Bau-Riese Heckmann: Großbetrieb mit familiärer Atmosphäre

Das Heckmann-Logo mit dem stilisierten „H“ ist in ganz NRW und darüber hinaus bekannt. Das hat auch seinen Grund, denn aus dem Unternehmen, das Bernhard und Therese Heckmann 1921 gründeten, sind inzwischen fünf Unternehmen mit insgesamt 470 Mitarbeitern rund um das Thema bauen entstanden. In diesem Jahr wird das 100-jährige Bestehen gefeiert.

Bockum-Hövel – Die Anfänge waren sehr bescheiden: Die Eheleute Heckmann reinigten zunächst die städtischen Entwässerungsgräben und erledigten die Müllabfuhr in Bockum-Hövel. Dazu nutzten sie noch Pferd und Wagen. Doch das, was Heckmann groß machte, war bereits damals schnell zu erkennen: Die stete Bereitschaft sich weiterzuentwickeln. Schon ab 1925 kamen mit der Kabelverlegung zur Elektrifizierung der Zeche Radbod und der Zechensiedlungen weitere Aufträge hinzu.

Heckmann: Auch während des Zweiten Weltkriegs viel zu tun

Zudem wurde begonnen, neue Entwässerungskanäle anzulegen. Im Jahr 1930 folgte der Eisenbahnoberbau, wodurch das Unternehmen auch während des Zweiten Weltkriegs, in Form von Reparaturen und der Wiederherstellung der Eisenbahn-, Kabel- und Entwässerungsanlagen, viel zu tun hatte.
Die Aufgeschlossenheit für neue Tätigkeitsfelder ließ aus dem Ursprungsunternehmen schließlich die Unternehmensfamilie werden. So sind heute die Bernhard Heckmann Bauunternehmung Hamm, die Heckmann Bauland und Wohnraum, die Heckmann Bauplus, sowie die Heckmann Service GmbH & Co KG in Hamm ansässig.
Hinzu kommt noch die Heckmann Bau Brilon, die 1985 im Sauerland gegründet wurde. „So sind wir in der Lage, komplexe Herausforderungen in verschiedenen Bereichen kompetent zu erledigen“, sagt Diplom-Ingenieur Martin Karnein, der mit Thomas Saerbeck und Milenko Pulic als Geschäftsführende Gesellschafter die Bauunternehmung führt.

Heckmann plant ganze Wohnquartiere

Ob komplexer Tief- und Straßenbau für die öffentliche Hand, schüsselfertiger Gewerbe und Industriebau, ob als Generalunternehmer oder mitsamt Planung als Generalübernehmer, Aufgaben der Energiewirtschaft, etwa die Errichtung von Kabeltrassen für die Energiewende, Umspann-, oder Kabelübergabeanlagen, all das wird von den Bernhard-Heckmann Mitarbeitern geleistet.
Die Heckmann Bauland und Wohnraum GmbH & Co KG begann mit dem Kauf und der Erschließung von Baugebieten und hat sich dahin entwickelt, ganze Wohnquartiere zu planen und zu errichten.
Die Heckmann Service dient sowohl den eigenen wie anderen interessierten Unternehmen mit geballter Kompetenz: Ob Schwertransport, Baustellenreinigung, Maschinenreparatur mitsamt Ersatzgerät, all das und vieles mehr wird von den versierten Profis angeboten. „Schließlich wollten wir auch für kleinere Aufträge ein Angebot schaffen“, sagt Karnein.
So wurde 2005 die Heckmann Bauplus gegründet. „Da haben wir die Kompetenzen verschiedener Gewerke gebündelt, die sich bestens beim Bauen im Bestand auskennen“, erklärt Saerbeck. Ob bei Renovierung oder Sanierung, Maurer, Beton-, Trockenbauer oder Fliesenleger gefragt sind, dort werde bei jedem Anliegen aus einer Hand geholfen.

Eines der größten Bauunternehmen Westfalens

So wuchs „die Familie“ insgesamt zu einem der größten Bauunternehmen Westfalens, ohne die Struktur eines mittelständischen Familienbetriebs zu verlieren. Und in den Heckmann-Unternehmen wird sehr viel Wert auf die gegenseitige Wertschätzung, wie auf die Personalentwicklung aus den eigenen Reihen gelegt, wie Karnein erklärt: „So wie meine Chefs mich gefördert haben, gebe ich das auch heute weiter.“
Das gehe auch, bei aller Vielseitigkeit, durch sämtliche Ebenen in den Unternehmen. „Wir haben schon im Bereich der Ausbildung eine enorme Quote“, sagt Pulic. Auf sechs Mitarbeiter komme ein Auszubildender, ob im kaufmännischen oder technischen Bereich.
Um stets guten Nachwuchs zu erhalten, werden auch Kooperationen mit örtlichen Schulen, wie mit Fachhochschulen gepflegt, die zu dem breit aufgestellten Unternehmen passen. „Ich bin besonders stolz auf die kaum vorhandene Fluktuation“, sagt Karnein. Viele der Mitarbeiter, wie auch er selbst, seien seit Jahrzehnten im Unternehmen.
„Wir haben öfter mehrere Generationen einer Familie im Betrieb“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter. So gebe es in Bewerbungsgesprächen manche skurril anmutende Situation: „Da sagten schon welche: wenn im Straßenbau nichts frei sei, lernten sie auch gerne Betonbauer – Hauptsache bei Heckmann“, berichtet Martin Karnein schmunzelnd.

 

Quelle: Westfälische Anzeiger online/ Autor: Peter Körtling