Umbau ZOB in Gelsenkirchen Buer

Schöner und moderner wird der neue Busbahnhof in Gelsenkirchen.

Seit dem Sommer 2016 wird der Buersche Busbahnhof neu gestaltet. Im Mittelpunkt stehen dabei eine gute Verkehrsführung, Sicherheit und Information der Fahrgäste, eine leistungsfähige und städtebaulich ansprechende Umsteigemöglichkeit und die barrierefreie Nutzung. Baustart war im August 2016.
Michael Dinkelbach, der verantwortliche Polier auf der Baustelle und seine Facharbeiter arbeiten mit Hochdruck, damit der Busverkehr und Pkw Verkehr möglichst schnell und reibungslos funktioniert. Die zentrale Anlaufstelle für Busse also die Mittelinsel ist jetzt fertiggestellt. Rings herum sind die Haltestellen in “Sägezahn-Version” angeordnet. Die Busumfahrung ist aus einer Halbstarren Deckschicht (bitumengebundener Bodenbelag) hergestellt worden. Weiter geht es nun mit den anderen Bereichen. Neben der kompletten Neugestaltung des ZOB sind die auffälligsten Veränderungen ein neuer Linksabbieger für die Busse von der De-la-Chevallerie-Straße, sowie die Verlegung der Urnenfeldstraße um rund 80 Meter nach Osten. Auch die Verteilung zwischen Busbahnhof und angrenzendem Park wird sich verändern: Der Park verlängert sich in Richtung Buer-Zentrum, während zugleich der Busbahnhof ein Stück in den heutigen Goldbergpark hineinragt. Dabei werden möglichst viele Bäume erhalten. Der Park am Taubenhaus ändert so zwar sein Gesicht, bleibt aber als attraktiver Ort der Naherholung bestehen. Der Busbahnhof selbst wird zukünftig für Passanten und Fahrgäste eine zentrale Fläche aufweisen, um die herum die Busse halten werden. Diese Fläche wird barrierefrei ausgebaut, ebenso die Anschlüsse an die umliegenden Straßen, Plätze und den Park. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2018 geplant. Das Auftragsvolumen beträgt 5 Millionen Euro.

 

Quelle: https://www.gelsenkirchen.de/

 

Für die Energiewende

Neues Testzentrum an Uni soll Gleichstrom-Übertragung voranbringen

Der Auftrag ist klar: Finden Sie heraus wie sich der Strom aus den Windparks in der Nordsee mit möglichst geringen Verlusten in den Süden transportieren lässt.
Prof. Frank Jenau und seine Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik erhalten dafür ein rund fünf Millionen Euro teures Forschungszentrum. An der Emil-Figge-Straße erfolgte am Montag den 27. März der erste Spatenstich.

Den Grundstein für das Testzentrum legten Dr. Johann Schulenberg vom Forschungsministerium NRW, Bürgermeisterin Birgit Jörder, Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, Projektleiter Prof. Frank Jenau von der TU Dortmund, Architekt Helmut Feldmeier und Dipl.-Ing. Martin Karnein von der ausführenden Baufirma Heckmann aus Hamm.

Die Halle auf dem Gelände zwischen der Emil-Figge-Straße und der Bundesstraße B1 wird 35 Meter lang, 25 Meter breit und 24 Meter hoch sein. Für die notwendigen Schutzabstände während der Hochspannungstests wird die Halle in dieser Größe gebaut. Personen dürfen sich während der Tests nicht in der Halle aufhalten. Installierte Messgeräte registrieren in der Halle jeden Vorgang. Noch in diesem Jahr sollen die große Halle und das Freilandpufferfeld an der Uni fertig werden. Die Bauleitung seitens der Firma B. Heckmann GmbH & Co. KG macht B.Eng. Andreas Kallenbach.

 

Quelle: Hellweger Anzeiger 28.03.2017, Text: Peter Wulle | Foto: Niklas Golsch von der TU-Dortmund

HGÜ Testzentrum für die TU in Dortmund

Neues Forschungszentrum für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)

Die Technische Universität in Dortmund forscht zur Zukunft des Stromtransports und übernimmt damit eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende – weg von der konventionellen Stromerzeugung hin zu Energie aus regenerativen Quellen. Dafür entsteht in den nächsten Monaten auf dem Campus ein Testzentrum mit einem Hallen- und einem Freifeldbereich für die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik. Die Firma Heckmann hat von der Technischen Universität den Auftrag für die Erstellung des Testzentrums erhalten. Die an der TU Dortmund entstehende Versuchsanlage ist einzigartig in ihrer Ausführung und den Möglichkeiten, die sie den Forscherinnen und Forschern bietet. Die Halle ist 35 Meter lang und 25 Meter breit. Ein gleichgroßes Freiflächenprüffeld plus Nebengebäude und Verkehrsfläche runden das Zentrum ab. Zuvor war es ein freies Feld aber die Bauarbeiten starteten bereits und für den Dezember 2017 ist die Fertigstellung geplant. Das zu errichtende HGÜ-Testzentrum soll auf dem Campus Nord der TU Dortmund, nördlich der A40, an der Emil-Figge-Straße entstehen.

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3D-Simulation des HGÜ-Testzentrums (PASD Architekten)

Quelle: www.e-technik.tu-dortmund.de

 

Eine 380-Kilovolt-Umspannanlage in Lambsheim

Seit Oktober 2016 baut die Bauunternehmung Heckmann aus Hamm für den Übertragungsnetzbetreiber Amprion eine 380-Kilovolt-Umspannanlage in Lambsheim. Die Baustelle ist ca. 330 km vom Firmenstandort entfernt, hat ein Auftragsvolumen von 4.780.000,- € und soll voraussichtlich im September 2018 fertiggestellt sein, wobei die Erd- und Betonarbeiten bereits im Frühjahr fertiggestellt werden sollen.

Hierfür erwarb der Netzbetreiber eine 250 m x 200 m große Fläche, die bisher landwirtschaftlich genutzt wurde. Im ersten Schritt wurde der komplette Oberboden abgetragen und eine Geländemodellierung vorgenommen, damit das Baufeld auf die planmäßige Höhe angehoben werden konnte. Anschließend sollen in mehreren Abschnitten die zwei Trafostände, die Ortbeton-Portalfundamente, das Betriebsgebäude und die Fertigteilfundamente errichtet werden. Sobald die ersten Felder fertiggestellt sind, rückt die Elektrotechnik an um die Mastfüße und Portale zu errichten. Außerdem besteht für die Anlieferung der beiden 380 kV-Trafos ein Fixtermin, die aufgrund ihrer Größe (ein Trafostand hat Abmessungen von ca. 10 m x 20 m) und einem Einzelgewicht von ca. 500 Tonnen nur mittels Sondertransport geliefert werden können. Somit spielt auch die termingerechte Abwicklung eine entscheidende Rolle.

Die Umspannanlage in Lambsheim dient dazu, die Windkraft aus der Region abzutransportieren. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz möchte den Strombedarf bis zum Jahr 2030 zu 100 % aus erneuerbaren Energien decken. Durch den Bau der Umspannanlage wird der Standort Lambsheim zu einem bedeutenden Sammelpunkt für die Windenergie in der Region.

Ein Gespräch mit Martin Karnein

Mitten in der Baukrise entschlossen sich die Führungskräfte der Firma Heckmann, mehr Energie in die Wertschätzung von Mitarbeitern und Kunden zu investieren. Martin Karnein, geschäftsführender Gesellschafter, erzählt von einem ungewöhnlichen Weg zu Wachstum und Erfolg.

Welche Rolle spielen Werte in Ihrem Unternehmen?
Die Wertschätzung der Mitarbeiter und der Kunden sind Grundlage unseres Erfolgs. Nur wenn ich die Mitarbeiter wertschätze, kann ich sie erreichen, ihre Herzen öffnen, kann ich sie führen. Ähnliches gilt für unsere Auftraggeber. Wir müssen herausfinden was dem Kunden wichtig ist. Es geht nicht nur um Beton und Stahl, das kann er an jeder Ecke kaufen. Der Kunde muss spüren, dass wir uns mit seinem Produkt intensiv auseinandersetzen und er so seine eigenen Ziele besser erreichet.

Wie sind Sie zu diesen Überzeugungen gekommen?
In der Baukrise vor etwa 15 Jahren haben viele Bauunternehmen gejammert und ihre Mitarbeiterzahl immer weiter verringert. Wir haben die Mitarbeiter gehalten, aber am Anfang mit gejammert. Irgendwann ist uns aufgefallen, dass es so nicht geht. Wir können den Markt nicht ändern. Wir müssen uns selbst ändern, und zwar konsequent.

Wie sind Sie das angegangen?
Wir haben Leitlinien für den Umgang mit Kunden und Führungsgrundsätze formuliert. Und daran halten wir uns. Die Führungsmannschaft besucht regelmäßig externe Arbeitskreise bei dem Bauberater Dr. Rüdiger Weng. Letztens waren wir noch gemeinsam in einem Kloster, wo wir uns mit Führungsgrundsätzen der Benediktiner beschäftigt haben. Es geht jedoch nicht nur um Führungskräfte. Regelmäßig veranstalten wir „Poliertage“ und „Azubitage“. Jeder von uns muss die Unternehmenskultur verstehen und mittragen. Das Wort „Gilt“, das wir vor einigen Jahren über unsere Arbeit gestellt haben, fasst unseren Anspruch treffend zusammen. Das „Gilt“ gilt für alle und alles. Für Termin- und Kostensicherheit. Und dafür, dass ich auch als Chef nicht unentschuldigt zu spät komme.

Sie wurden 2015 und 2016 als „Bauunternehmen des Jahres“ ausgezeichnet. Was waren die Gründe der Jury?
Ein wichtiger Aspekt war unsere Kundenorientierung. Die Bauindustrie ist jahrzehntelang trainiert worden, Vertragsbedingungen hart auszulegen. Das führte zu unentwegtem Streit mit den Auftraggebern. Wir haben gelernt, dass das Unsinn ist. Wir wollen eine Kultur der Zusammenarbeit. Unsere Bauleiter lernen, wie man einen Konflikt schlichten kann. Die meisten Kunden wollen keinen Streit, sondern einfach fair behandelt werden. Mit Transparenz und Ehrlichkeit sind wir besser gefahren.

Hängt das nicht auch vom Auftraggeber ab?
Wir suchen uns Kunden die mit uns auf Augenhöhe sind. Bei Kunden wie Daimler-Benz stünden wir riesigen Einkaufsabteilungen gegenüber, da besteht kein Gleichgewicht. Wir brauchen mittelständische Kunden, die genauso ticken wie wir. Zu denen wir auch sagen können: Mensch, wir haben da ein Problem. Ich kann den Entscheider erreichen, wie der Kunde auch bei uns den Entscheider erreichen kann. Das ist wichtig. Mit Kunden, die ganz andere Strukturen haben, funktioniert das nicht.

Bei 430 Mitarbeitern bilden Sie 60 junge Menschen aus. Das ist eine Quote von 6:1, die höchste der nordrhein-westfälischen Baubranche. Warum?
Wir wollen die wesentlichen Arbeiten mit unseren eigenen Mitarbeitern leisten. So können wir unser Qualitätsansprüche und unsere Unternehmenskultur schon den jungen Leuten im Denken und Handeln vermitteln. Die meisten, die wir übernehmen, bleiben dann auch bei uns.

Es gibt Unternehmen, die sich bei der Ausbildung zurückhalten…
Ja, es gibt Unternehmen, die jammern: Die jungen Leute seien nicht ausbildungsfähig, die hätten kein Benehmen, könnten gar nichts. Das ist Unsinn. Viele sind frustriert von der Schule und auch in dem einen oder anderen Fach schwach. Aber es sind trotzdem tolle Menschen. Dann müssen wir uns eben ein bisschen mehr Mühe geben. Im Winter, wenn wir nicht arbeiten können, geben die Poliere den jungen Menschen Nachhilfeunterricht. oder wir schicken sie samstags zur Nachhilfe zum Kolping-Bildungswerk. Da muss man sich ein bisschen kümmern.

Wie finden Sie einen Draht zu den jungen Leuten?
Am Samstag vor Ausbildungsbeginn laden wir die neuen Azubis mit ihren Eltern zu uns ein. Wir stellen die Unternehmensfamilie vor, gehen über den Bauhof und zeigen ihnen, wie der Ablauf funktioniert. Die Eltern sollen stolz darauf sein, dass ihre Kinder bei uns lernen. Außerdem veranstalten wir alle zwei Jahre einen Azubitag mit einem fachlichen Teil am Vormittag und viel Spaß
am Nachmittag. Dieses Jahr haben wir die Firma Funke mit ihrer Kunststoffrohrproduktion besucht und sind dann Kanu gefahren. Da paddeln wir alle gemeinsam und ich fühle mich an meine Zeiten als Pfadfinder erinnert. Das tut mir richtig gut. Wenn ich dann im Bus sitze, hinter mir 50 junge Menschen, denke ich: Toll! Mit solchen jungen Menschen kann die Zukunft doch nur gut werden!

Im Rietzgartenviertel errichten Sie neue Wohnungen. Bevor Sie das ehemalige Schwesternwohnheim dort abgerissen haben, stellten Sie es kostenlos als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung. Warum?
Ursprünglich wollten wir kurzfristig mit dem Abriss beginnen. Als die Menschen jedoch hier ankamen, haben wir geschaut, ob wir noch ein Zeitfenster haben. Hatten wir. Für die gesamte Führungsmannschaft war sofort klar, dass wir das Gebäude kostenlos zur Verfügung stellen. Für uns wäre es unanständig, in solch einer Situation an den Problemen anderer Menschen Geld zu verdienen.

Wollen Sie auch Flüchtlinge ausbilden?
Ich bin ehrenamtlich bereits seit vielen Jahren Vorsitzender für Berufsbildung in der Bauindustrie Nordrhein-Westfalen, seit drei Jahren auch im deutschlandweiten Hauptverband als Vorsitzender für das Thema zuständig. Wir haben in NRW Ausbildungszentren in Hamm, in Essen und in Kerpen. Die dienen uns als Navigatoren, dort werden junge Flüchtlinge zuerst über die Sprache an die Berufe herangeführt. Wenn sie so weit sind, werden wir auch junge Leute in Ausbildung nehmen.

 

Quelle: Wirtschaft | INFORM, Ausgabe Dezember 2016

„Faktor B“

Preisübergabe des Schulduells der Bildungsmesse Hamm „Faktor B“

Köpfe zusammenstecken, beraten, die richtige Lösung finden – auch in diesem Jahr hatten Schüler wieder die Gelegenheit, im Rahmen der 6. Bildungsmesse am Bildungsduell “Faktor B” teilzunehmen und Geldpreise für ihre Schulen zu gewinnen.Ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die drei ersten Gewinner. Letztlich musste die Schätzfrage entscheiden und ermittelte folgende Platzierung: Der ersten Platz, der mit 1.500 Euro ausgelobt ist, belegte das Märkische Gymnasium. Die Karlschule belegte den zweiten Platz und gewann 1.000 Euro. Auf dem dritten Platz landete die Anne-Frank-Schule und erhielt 500 Euro.Bei der Preisübergabe am Mittwoch in der Gastronomie der Zentralhallen war die Freude der Schüler groß.Für die Sponsoren übergaben Stadtwerke-Geschäftsführer Rainhard Bartsch, Frank Selberg von der Sparkasse Hamm, Martin Karnein und Bernd Schleimer von der Bauunternehmung Heckmann und Martin Köster von der HeLi NET die Siegerpreise.Für die Zentralhallen überreichten Geschäftsführer Dr. Alexander Tillmann, Prokuristin Jessica Schulze und Messeleiterin Friederike Walther die Siegerpokale.Die Siegerpokale nahmen entgegen: Herr Stefan Techel für das Märkische Gymnasium, Frau Marie-Theres Johannpeter für die Karlschule und Frau Andrea Eichwald für die Anne-Frank-Schule.Für das Organisationsteam des Bildungsduells „Faktor B“ gratulierten Schuldezernentin Frau Dr. Britta Obszerninks und Karin Diebäcker als Schulamtsleiterin den siegreichen Teams.

Das Schulduell „Faktor B“ wird auch bei der 7. Bildungsmesse Hamm am 17./18. November 2017 durchgeführt.

Eine Mensa – viele Funktionen

Martin-Luther-King-Gesamtschule bekommt Neubau mit bis zu 800 Plätzen für 3,5 Millionen Euro

Dorstfeld – Das Warten hat ein Ende. So könnte die Geschichte zum gestrigen Spatenstich an der Martin-Luther-King-Gesamtschule überschrieben sein. Denn seit rund 20 Jahren wartet die Dorstfelder Schule auf einen geeigneten Anbau für eine Mensa.

Die wird nun auf der Freifläche zwischen dem A- und B-Gebäude an der Fine Frau errichtet. Rund 860 Quadratmeter groß soll der eingeschossige Anbau werden, dessen Fertigstellung für Dezember 2017 geplant ist. Er erhält zudem eine unmittelbare Anbindung an die vorhandene Pausenhalle, die künftig auch barrierefrei über das neue Foyer erschlossen wird. Der Bau ist jedoch so konzipiert, dass er nicht nur als Mensa für die Ganztagsbetreuung der Schüler, sondern auch als Forum für Veranstaltungen genutzt werden kann. Dass das möglich werde, dafür ist nicht zuletzt die Hartnäckigkeit von Schulleiterin Ellen Kreis und ihren Kollegen verantwortlich. Denn die waren mit den ersten Planungen für die neue Mansa nicht glücklich. Für diese aus seiner Sicht sinnvolle Hartnäckigkeit gab es dann auch Lob von Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der persönlich den Startschuss für den Bau gab. Denn in der jetzigen Ausgestaltung böte der Bau nach Fertigstellung auch eine deutliche Verbesserung für die Infrastruktur in Dorstfeld, betonte Siebau.

Das bestätigte auch Olaf Meyer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Dorstfelder Vereine (IDV): „Mit Platz für maximal 800 Besucher wird sie eine gute Ergänzung zum angedachten Bürgerhaus sein, das ja nur 200 Leute fassen wird.“ Doch nicht nur die Anzahl an Plätzen sei wichtig, sondern vor allem auch, dass bei der Höhe nachgebessert wurde, so Meyer weiter. Denn nun wird das leicht ansteigende Flachdach an seiner höchsten Stelle 5,80 m haben, wodurch die Vereine verschiedene Bühnenvorführungen durchführen können. Doch natürlich wird die Schule die Hauptnutzerin der neuen Mensa sein. Daher war es Ellen Kreis auch besonders wichtig, dass das Gebäude für eine multifunktionale Nutzung ausgelegt sein. Im Ganztagsbetrieb werden in der Mensa, so die Planung, mindestens 150 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Mobile Trennwände ermöglichen zudem die Aufteilung in drei separat nutzbare Mehrzweckräume. „Durch die neue verhandelte Höhe hat auch unsere beliebte Zirkus AG die Möglichkeit problemlos ihre Vorführungen am Trapez durchzuführen“, so Ellen Kreis. Angrenzend an die Mensa bzw. den Veranstaltungsraum werden Küche und Kiosk einschließlich Nebenräume angeordnet. Der Ausgabebereich kann bei Veranstaltungen wahlweise geöffnet oder verschlossen werden. Sanitäranlagen, ebenfalls barrierefrei, sowie Technik- und Lagerräume, runden das Raumprogramm funktional ab. Die aufwendige Bauweise hat natürlich ihren Preis: Rund 3,5 Millionen investiert die Stadt in das gesamte Projekt.

 

Quelle: Ruhr-Nachrichten | Text: Nils Heimann

Feuerwehr-Vorplatz wird erneuert

Asphalt statt Pflaster: Der Vorplatz der Feuerwehr-Hauptwache am Konrad-Adenauer-Ring erhält derzeit eine neue Gestalt. Bis etwa Mitte nächster Woche müssen die Einsatzfahrzeuge daher über die rückwärtige Ausfahrt ausrücken.

Ahlen – Wie eine Kraterlandschaft mutet derzeit der Vorplatz der Feuerwehr-Hauptwache am Konrad-Adenauer-Ring an. Bagger, Schieber und Lkw statt der üblichen Rettungs- und Löschfahrzeuge dominieren das Bild. Die insgesamt 1600 Quadratmeter große Pflasterfläche wird seit gut einer Woche aufgenommen, um sie durch eine Asphaltschicht zu ersetzen.

Nach 22 Jahren ist die Zeit reif für eine Instandsetzung. Für Feuerwehr und Rettungsdienst sind die Bauarbeiten jedoch mit temporären Veränderungen verbunden. „Wir können mit unseren Fahrzeugen im Moment nur über den hinteren Bereich ausrücken“, sagt Brandoberinspektor Peter Niemietz, Mitarbeiter für Zentrale Aufgaben, auf „AZ“-Anfrage. „Der Fahrzeugpark wurde entsprechend umgestellt.“ Auf der Theodor-Schwarte-Straße regelt seither eine Baustellenampel den Verkehr, die der Disponent in der Einsatzzentrale per Hand schalten kann, sollte ein Lösch- oder Rettungsfahrzeug das Wachtor verlassen. „Bis Mitte kommender Woche sollen die Arbeiten so weit fortgeschritten sein, dass wir wieder auf normalem Wege ausrücken können“, so Niemietz.

Neben dem Aufnehmen der Betonpflasterdecke werden durch die Firma Heckmann, die bei der Ausschreibung den Zuschlag bekam, auch auf 750 Qua­dratmetern sogenannte Geogitter eingebaut. Sie dienen unter anderem der Stabilisierung des Untergrunds im Zuge von Bauarbeiten. Durch die Verwendung werden eingebrachte statische Lasten großflächig auf den Untergrund verteilt. Ziel ist die Erhöhung oder Herstellung der Tragfähigkeit sowie die Verhinderung starker punktueller Setzungen ohne kostspieligen und zeitaufwendigen Bodenaustausch durch tragfähigeres Material. Beim bisherigen Pflaster hatten sich durch die tägliche Belastung über die Jahre hinweg sichtbare Unebenheiten und Spurrillen gebildet. Ebenfalls komplett erneuert werden die Randsteineinfassungen auf dem Vorplatz.

 

Quelle: www.wn.de | Ahlener Zeitung 18.10.2016 | Text und Foto: Christian Wolff

Neues Seminar- und Bürogebäude für die FH in Dortmund

Vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in Dortmund erhielt die Bauunternehmung Heckmann aus Hamm den Auftrag zur Planung und schlüsselfertigen Errichtung eines Seminar- und Bürogebäudes an der Fachhochschule Dortmund. Der geplante Baubeginn ist im November 2016. Das viergeschossige Gebäude mit Unterkellerung, wird aufgrund der kurzen Bauzeit von nur 10 Monaten, komplett in Elementbauweise erstellt. Die Höhe der Bauleistung beträgt ca. 4.400.000,- €.

Bagger rückt zur Springestraße

Der Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes hat begonnen.
Ab Mittwoch, 24. August, werden die ersten provisorischen Haltestellen angesteuert.

Gelsenkirchen-Buer – Vor genau einem Jahr wurden die Pläne für den Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB ) Buer im Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Nachdem Verkehrsplaner, Politiker und Bürger zu Wort gekommen sind, haben jetzt die Männer vom Bau die Regie übernommen. Montag früh rückte der erste Bagger an, um im Bereich der Springestraße den Asphalt aufzustemmen. Am südlichen Fahrbahnrand werden provisorische Haltestellen eingerichtet. Dort halten ab Mittwoch, 24. August, alle Linienbusse, die bislang die Bussteige 1 und 2 ansteuern.
Und auch vor dem Rathaus sind erste Veränderungen zu erkennen, die die Einrichtung einer Großbaustelle deutlich machen: Am Rand der Goldbergstraße haben die Taxen ihre neue Warteposition eingenommen. Deutlich sicht- und spürbar wird die Baustelle Ende August/Anfang September. Chantal Ojstersek vom Referat Verkehr der Stadtverwaltung: „Dann geht es erst richtig los, wenn auf der De-la-Chevallerie-Straße mit dem Linksabbieger begonnen wird.“ Bis dahin sollen dann auch die Baucontainer aufgestellt sein.
Die sind nicht nur für die Mitarbeiter der Baufirma gedacht. „Dort wollen wir dann auch regelmäßig eine Baustellensprechstunde anbieten“, erläutert Chantal Ojstersek. Anwohner können sich dann vor Ort über den Baufortschritt informieren und bei Bedarf Kontakt zu Ansprechpartnern von Verwaltung und Baufirma aufnehmen. Darüber hinaus soll etwa vierteljährlich ein Newsletter verschickt werden mit Angaben zur weiteren Entwicklung des Großprojekts. Über den Start der Arbeiten hat die Stadt die Anwohner im Umfeld der zentralen Haltestelle in den vergangenen Tagen per Handzettel informiert.
Drei Bauabschnitte
Der ZOB-Umbau gliedert sich in drei Bauabschnitte, dessen erster bis Februar 2017 abgeschlossen sein soll. „Bis dahin sind die übrigen Haltestellen noch in Betrieb“, so Chantal Ojstersek. Drum herum wird aber schon viel passieren. Dazu zählt der Bau eines neuen Abwasserkanals für die Springestraße, der Rückbau von Mauer und Treppe zwischen Goldbergstraße und ZOB, die Schaffung eines provisorischen Überwegs zur Straßenbahn und der Beginn der Arbeiten für die neue Mittelinsel, die in ihrem Endausbau langgestreckt bis in den Goldbergpark hineinreichen wird.
Das alles wird im laufenden Betrieb geschehen und mit besonderen Herausforderungen verbunden sein, zum Beispiel an Heimspieltagen, wenn Schalke Gastgeber in der Arena ist. Chantal Ostersek: „Dann müssen alle Wege aufgeräumt sein.“

 

Quelle: www.waz.de | Foto: Thomas Schmidtke