Freisprechungsfeier 2022

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Abschlussprüfung!

Der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft ist gelegt – Wir sind mächtig stolz auf unseren Heckmann-Nachwuchs.
Im Rahmen einer Freisprechungsfeier erhielten unsere 12 Absolventen*innen ihre Urkunden und eine Prämie von den Geschäftsführern.
Wir freuen uns besonders, unsere jungen Kolleg*innen auch weiterhin auf ihrem beruflichen Weg begleiten zu können – alle Auszubildenden wurden bereits von uns übernommen.
Die Nachwuchsförderung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Daher bieten wir auch über die Ausbildung hinaus zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Chancen, die Karriereleiter zu erklimmen.

Bild: Unsere Auszubildenden mit ihren Ausbilder*innen und den Geschäftsführern

Baubeginn Gewerbegebiet Lipperandstraße

Wir haben mit der Erschließung des Gewerbegebiets Lipperandstraße begonnen. Auf der 3,5 Hektar großen Fläche sollen sich einmal bis zu neun Handwerksbetriebe sowie kleinere Gewerbetreibende auf den 2400 bis 5600 Quadratmeter großen Grundstücken ansiedeln. Schon kommendes Frühjahr sollen die Unternehmen mit dem Bau beginnen können. Bis dahin kümmern wir uns um den Kanalbau, die Versorgungsleitungen, die Baustraße und Beleuchtung.
Das Gewerbegebiet ist das erste in Hamm, das ohne Gas auskommen wird. Mit alternativen Energiequellen und einem Regenrückhaltebecken setzen wir auf neueste ökologische Standards.

Die Vermarktung der Gewerbegrundstücke hat begonnen. Bei Interesse sprechen Sie Herrn Reinhold Gierse (Tel. 02381 7990 50) an.

Ausbildungsstart bei Heckmann

Wir heißen ab August 17 neue Auszubildende in insgesamt 8 unterschiedlichen Ausbildungsberufen in unserer Unternehmensfamilie herzlich willkommen!
Bereits am Samstag fand unser Kennenlerntag in Hamm statt, zu dem wir jedes Jahr auch die Familien einladen. Hier geben wir einen Einblick in unser Unternehmen, was wir leisten, wie komplex unsere Bauprojekte sind und wollen die Eltern stolz machen – darauf, dass ihre Kinder sich für einen wichtigen Beruf in einem Bauunternehmen entschieden haben.

Wir wünschen viel Erfolg in diesem neuen Lebensabschnitt und der Gründung eines festen Fundaments für die Zukunft!

Fotos: © Andreas G.-Mantler

Baustart für Rettungswache

Mit den Erdarbeiten startet offiziell der Bau der neuen Rettungswache in Bergkamen-Rünthe. Das Besondere: Das Gebäude kommt ganz ohne fossile Energie aus und setzt auf Erdwärme, Regenrückhaltung, Dachbegrünung und Strom vom Dach. Die Ideen dazu wurden in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem Investor und uns entwickelt.
Als Generalübernehmer haben wir das Gebäude geplant und entworfen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2023 geplant – dann sollen Rettungskräfte von hier aus zu Notfällen ausrücken.

Klingt spannend? Lesen Sie hier mehr:
https://www.wa.de/lokales/bergkamen/erdwaerme-statt-gas-und-strom-vom-dach-baustart-fuer-neue-rettungswache-in-bergkamen-ruenthe-91689773.html

 

(von links): Investor Moritz Schäfer, Projektleiterin Katja Graf-Verhasselt, Bauleiter Markus Raab
Titelfoto: Menke (WA)

Foto: Heckmann

Zufriedene Bauherren als Erfolgsrezept

Die Firma Heckmann ist dank konsequenter Kundenorientierung
„Bauunternehmen des Jahres 2015“

Düsseldorf. Die Firma Heckmann wurde als „Bauunternehmen des Jahres 2015“ in der Kategorie Hochbau (gU) ausgezeichnet. Geschäftsführer Martin Karnein und Werner Schmidt nahmen den renommierten Preis am Montag, 22. Juni, aus den Händen von Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf in Empfang. Ausschlaggebend für das Urteil der Jury waren vor allem die Leistungen des Unternehmens im Bereich der Kundenorientierung.

Der Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres“ wurde vor zwei Jahren vom Fachmagazins tHIS und der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung, ins Leben gerufen. Die Jury zeichnet fünf Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die in den verschiedenen Kategorien Hervorragendes geleistet haben. Heckmann erhielt den Preis in der Kategorie Hochbau / größere Unternehmen.

Die Firma Heckmann ist eine mittelständische Unternehmensfamilie mit Standorten in Hamm und Brilon. In Hamm arbeiten 330 der rund 420 Mitarbeiter. Die einzelnen Firmen mit verschiedenen Schwerpunkten innerhalb der Bereiche Hoch- und Tiefbau werden jeweils von tätigen Unternehmern geführt. „Uns alle verbinden gemeinsame Werte und eine gemeinsame Philosophie“, betonte Martin Karnein in seiner Dankesrede zur Preisübergabe. „Die Kundenorientierung ist die Substanz unseres Denken und Handelns. Daher sind wir besonders stolz auf diese Auszeichnung.“

Karnein sieht in der konsequenten Kundenorientierung den entscheidenden Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Das war nicht immer so. In seiner Dankesrede schilderte Karnein die Kehrtwende um das Jahr 2000, als sich das Unternehmen unter dem Druck eines brutalen Verdrängungswettbewerbs zur Flucht nach vorn entschloss. „Wir wollten weder Bauleistungsmanager noch Nachunternehmer werden“, sagt Karnein. „Wir wollten weiter mit unseren eigenen, gut ausgebildeten Mitarbeitern bauen. Also stellten wir uns die Frage: Warum soll der Kunde mit uns bauen?“

In Zusammenarbeit mit den Herren Dr. Rüdiger Weng und Heinz-Jürgen Maier fand das Führungsteam der Firma Heckmann Antworten: Weil der Kunde mit der Leistung der Firma Heckmann zufriedener ist als mit anderen. Weil seine Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Weil er das Bauunternehmen als Partner erlebt, auf den er sich in jeder Hinsicht verlassen kann. In dem Wort „GILT“ brachte die cmh werbeagentur die Firmenphilosophie auf den Punkt, Heckmann machte sie zum Kerngedanken der Unternehmenskultur. „Gilt“ steht für Kostentransparenz und Termintreue, aber auch für den fairen Umgang mit Mitarbeitern. Gleichzeitig ist es ein Qualitätsversprechen bis ins Detail der Bauausführung.

Doch wie geht das konkret? ­– „Indem man zum Beispiel einem Besucher auf der Baustelle entgegengeht, ihn begrüßt und nach seinem Anliegen fragt“, sagt Martin Karnein. In der Theorie klingt das einfach, in der Praxis ist es das nicht immer. Denn natürlich kann der Besucher zum unglücklichsten Zeitpunkt auftauchen, natürlich gibt es auch lästige Fragen, und natürlich ist es gar nicht so einfach, von der Führungskraft bis zum Azubi jeden Einzelnen vom Wert eines solchen Verhaltens zu überzeugen.

Die Firma Heckmann hat zusammen mit Dr. Weng Vertriebs- und Praxishandbücher mit ganz praktischen Handlungsvorgaben erstellt. Es gibt Checklisten für Erstkontakte, Vergabegespräche und Bauabschlussgespräche. Dort ist festgehalten, dass es bei Heckmann keine „Nachträge“ gibt, um im Nachhinein auf seinen Preis zu kommen, sondern grundsätzlich im Voraus Kostentransparenz geschaffen wird. Dort steht, was in eine Angebotsmappe gehört, wie Bauabschlussgespräche protokolliert werden und was bei der Ausrichtung von Baustellenfesten zu beachten ist – bis hin zur Bereitstellung von Gummistiefeln für VIPs beim Spatenstich und der Sauberkeit der Baustelle. „Wenn ein Unternehmer am Wochenende seiner Familie voller Stolz die neue Gewerbehalle zeigen will, überzeugt eine ordentliche Baustelle mehr als hundert technische Argumente“, weiß Karnein. Zur starken Identifikation mit dem Unternehmen trägt auch bei, dass Heckmann sein Personal grundsätzlich selbst ausbildet. Mit einer Ausbildungsquote von 1:6 – ein Azubi auf sechs Mitarbeiter – ist Heckmann in Nordrhein-Westfalen führend in der Branche.

Nicht nur die Auszeichnung zum „Bauunternehmen des Jahres“ bestätigt Karnein und seinen Kollegen, dass die Entscheidung für eine konsequente Kundenorientierung der richtige Weg war. Auch der wirtschaftliche Erfolg gibt ihm recht: Die Unternehmensfamilie Heckmann konnte die Umsätze deutlich steigern, die Mitarbeiterzahl in zehn Jahren um etwa ein Drittel erhöhen und sich zuletzt mit großem Erfolg als Projektentwickler im städtischen Wohnungsbau etablieren. „Außerdem macht das Bauen mit zufriedenen Kunden einfach mehr Freude und das Ergebnis wird besser“, stellt Karnein fest, nun selbst mit zufriedenem Lächeln.


Ansprechpartner bei der Firma Heckmann: Andreas Grosse Wächter, Tel. 02381-7990-37

Preisverleihung_Minister

Reinhold Gierse (Firma Heckmann), Univ.-Prof. Dr.Ing. Josef Zimmermann TU München, Bauminister Michael Groschek, Prof. RA Beate Wiemann (Hauptgeschäftsführerin Bauindustrieverband NRW), Martin Karnein (Geschäftsführer + Gesellschafter Firma Heckmann), Werner Schmidt (Geschäftsführer + Gesellschafter Firma Heckmann) und Eugen Schmitz Chefredakteur THIS-Fachmagazin für erfolgreiches Bauen (v. l. n. r.)

Ortsdurchfahrt Dolberg – B 61

Dolbergs stark frequentierte Dorfdurchfahrt ist wieder Baustelle. Daran wird sich in diesem Jahr auch nur wenig ändern.

Winterpause beendet, Ampeln am Netz, Staus davor: Seit Montag geht es weiter auf der Baustelle zum Ausbau der Dolberger Ortsdurchfahrt, die bis zum Jahresende unter veränderten Ausgangssituationen zu Engpässen im stark frequentierten Nadelöhr zur A2-Auffahrt führen wird.

Den Anfang machen die Kanalarbeiten in Höhe der Kreuzung B 61 / Uentroper Straße. Die waren zwar im November nach Einrichtung der Baustelle angelaufen, dann aber in die Winterpause gegangen.

Rund ein Fünftel der Arbeiten sind inzwischen erledigt. Sofern keine strenge Frostperiode kommt, so Stadtsprecher Frank Merschhaus, werden sie im Frühjahr beendet. Das Abwasserwerk verlegt 140 Meter Schmutzwasserrohre sowie 410 Meter Regenwasserkanal mit Schächten, beides in offener Bauweise. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens, heißt es aus dem Rathaus, verliefen die Arbeiten reibungslos.

Neubau eines Verwaltungsgebäudes SSC & GSL an der RUB

Die Ruhr-Universität Bochum beauftragte uns mit der Schlüsselfertigen Erstellung eines Verwaltungsbaus für das Studierenden-Service-Center (SSC) und eines Geisteswissenschaftlichen Schülerlabors (GSL) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Die feierliche Einweihung des SSC & GSL  an der Ruhr-Universität Bochum fand am 17. Oktober 2014 statt. Die studentischen Serviceeinrichtungen wie Studierendensekretariat, Hochschulsport, internationales Office, zentrale Studienberatung usw. haben Ihren Betrieb bereits am 30.07.2014 aufgenommen, zwei Monate eher als geplant. Zu ihnen gehört auch der Bereich Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit seinem Labor- und Seminarbereich. Zum Schülerlabor gehört eine Handbibliothek die bis zu 3.500 Bände aufnehmen soll. Ein speziell klimatisierter Archivraum ermöglicht es, historische Dokumente und Originalteile aufzubewahren.

Die Grußworte zur Einweihung sprachen Herr Elmar Weiler (Rektor der RUB); Herr Dr. Dietmar Möhler (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW); Frau Gabriela Schäfer (Bürgermeisterin der Stadt Bochum); Herr Dr. Karl-Heinz Schloßer (Kanzler der RUB); Herr Feldmeier (Geschäftsführer PASD Architekten) und Martin Karnein (Geschäftsführer Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG).

Richtfest bei der BERO Holzhandelsgesellschaft mbH

Nach jetzt fast fünf-monatiger Bauzeit feierten wir jetzt Richtfest bei der BERO Holzhandelsgesellschaft mbH in Großenhain. Es wird dort in der Nähe von Dresden ein Zentrallager neugebaut. Die Fertigstellung durch unser Team um Oberbauleiter Thomas Saerbeck, Bauleiter Frederik Blome, Polier Detlef Holtmann und allen anderen Beteiligten soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Tief gründender Absenkschacht mit doppeltem Nutzen

Bei Kanal-Sanierungs- und Neubaumaßnahmen nutzen Kommunen vermehrt Absenkschächte aus Betonfertigteilen. Sie sind besonders in verkehrsmäßig neuralgischen Bereichen eine vorteilhafte Alternative zu konventionellen Bauweisen. In Bochum wurde jetzt ein Schachtbauwerk realisiert, das nicht nur aufgrund seiner Dimensionen auffällt, sondern erstmalig auch bautechnisch und logistisch eine Besonderheit darstellt.

VON DIPL.-ING. ALFONS GROSSE-BLEY, DIPL.-ING. MATTHIAS BORKENFELD UND DIPL.-ING. VOLKER KOSITZKI


Die Stadt Bochum führt zzt. unter der Leitung des Tiefbauamtes die entwässerungstechnische Erschließung des Plangebietes „City-Tor Süd” durch, eine brachliegende Fläche, die künftig als neues städtebauliches Highlight für Dienstleistungen, Kultur, Freizeit sowie als Kreativzentrum genutzt werden soll. Neben der Errichtung der Schmutzwasser-Entwässerungssysteme in offener Bauweise wird hier ein Regenwasserkanal DN1400 in geschlossener Bauweise unter dem Erschließungsgelände sowie der vierspurigen Bundesstraße B 51 im Zuge der Königsallee mit einer Tiefenlage bis zu 10 m ausgeführt.
Bedingt durch die Vielzahl von vorhandenen Versorgungsleitungen im Trassenbereich, die beengten Platzverhältnisse sowie besonders das hohe Verkehrsaufkommen der vierspurigen Bundesstraße B 51 im Bereich der Königsallee wurden unter Einbeziehung der Anwohner, der ansässigen Geschäftsleute sowie der zahlreichen Großveranstaltungen erhöhte Anforderungen an die Planung, die Auswahl der Kanaltrassen, die Bauverfahren sowie an die temporäre Verkehrslenkung gestellt. Zu berücksichtigen war dabei auch die unmittelbare Nähe zur unterirdischen Stadtbahn-Tunnelröhre. Zwei große Schachtbauwerke durften hier nur unter Einhaltung eines vorgegebenen Sicherheitsabstandes und mit einem erschütterungsfreien Bauverfahren realisiert werden. Auch waren im Untergrund keine Auflockerungen zugelassen. Das Grundwasser musste unter Einhaltung von einem bestimmten Radius abgesenkt werden. Absenkschächte — bei besonderen Anforderungen eine gute Wahl.
Nach einer Variantenuntersuchung der Ingenieurgesellschaft Tuttahs & Meyer hatte sich das Tiefbauamt der Stadt Bochum, vor allem unter gebührender Berücksichtigung der hier genannten Kriterien, entschlossen, einige Bauwerke als Fertigteilschächte im Absenkverfahren zu realisieren. Diese Technik versprach große Vorteile gegenüber sonst üblichen Bauverfahren mit entsprechend groß dimensionierten Baugruben, vor allem durch die beachtliche Zeitersparnis, abgesehen von einem positiven wirtschaftlichen Aspekt.

Ein Absturzbauwerk mit vielen Finessen
Herzstück unter den für die Baumaßnahme notwendigen 14 Schachtbauwerken ist das Absturzbauwerk Roo1, das inmitten der B 51 in rechteckiger Form mit den Außenmaßen von 7,6o m x 3,7o m und einer Gründungstiefe von 10,90 m errichtet wurde. Es stellt in vieler Hinsicht eine absolute Besonderheit dar. Die erste Überlegung, den Schacht als konventionelle Betonfertigteil-Konstruktion ausführen zu lassen, hätte nicht die gewünschte Verkürzung der Bauzeit erbracht. Im Zuge weiterer Betrachtungen wurde die Realisierung eines Absenkschachtes in Erwägung gezogen. Da das Betonwerk Caspar Hessel bereits einige Bauvorhaben in Bochum erfolgreich belieferte und hier die genauen Anforderungen der Stadt Bochum bekannt waren, hatte das Planungsbüro in Abstimmung mit dem Tiefbauamt dort eine Anfrage nach einem Absenkschacht gestellt. Zur Abschätzung der Möglichkeiten sowie zu ersten konstruktiven Überlegungen wurde ein Fachplaner für Absenkschächte, die Firma uba Ulrich Balde Absenkschächte, hinzugezogen. Gemeinsame Gespräche ergaben, dass durch die notwendige Fugentoleranz der Bauteile untereinander eine klassische Plattenbauweise nicht realisierbar war. Immerhin hatte man es mit den genannten Außenmaßen und einem maximalen Teilgewicht der Einzelelemente von 55 t zu tun. Daraus resultierte der Entschluss, den Absenkschacht im Werk Badeborn der Berding Beton GmbH herzustellen.

Durch eine monolithische Rahmenbauweise war es möglich, die jeweiligen Schachtteile in den erforderlichen Teillängen komplett in einem Betoniergang zu erstellen. Um die Gewichte der Einzelteile zu begrenzen, wurden die Längswände in einer anderen Wandstärke als die Querwände geplant. Konstruktive Einflüsse führten dann letztendlich dazu, dass die Wandstärken im Schachtunterteil gegenüber den Wandstärken der übrigen Schachtteile noch einmal um 5 cm verstärkt wurden. Das auf diesen Erkenntnissen beruhende Konzept wurde dem Bauherren von der genannten Planungsgesellschaft gemeinsam mit dem ausführenden Unternehmen, der Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG, vorgestellt und nach gemeinsamen Beratungen die Freigabe zur Ausführung erteilt. Die hohen Anforderungen der Planung wurden auch an das ausführende Unternehmen bei der passgenaue Platzierung gestellt. Die ersten beiden Bauteile hatte man versetzt und mit Stahlblechen kraftschlüssig verbunden, um ein sicheres Abteufen zu gewährleisten. Der Absenkschacht wurde mit einem Überschnitt von 5o mm gefertigt, der Ringraum durch die im Bauwerk angelegten Injizier-Öffnungen mit einer Bentonit-Suspension gefüllt. Der Abteufvorgang unter schwierigen Bodenverhältnissen (teilweise Mergel und Mergelsteinbänke!) wurde systematisch auf der Längsseite von mittig innen nach außen zu den Eckbereichen abgetragen, um ein gleichmäßig lotrechtes Absenken zu gewährleisten. Dieser Vorgang konnte an den Kopfseiten ebenso analog umgesetzt werden. Der letzte Arbeitsschritt bestand im Ausheben der Eckbereiche, die jeweils schräg gegenüber erfolgten, um ein Verkanten auszuschließen. So konnte das Bauwerk nach Auflegen der weiteren Bauteile und der zuvor genannten Ausführung bis auf die Endtiefe von 10,90 m sicher abgesenkt werden, obwohl der Boden in den Tiefenlagen an Festigkeit kontinuierlich zugenommen hatte.

Teamwork— die Basis für innovatives Bauen
Auch bei der Planung, Gestaltung und Ausführung dieses nicht alltäglichen Schachtbauwerkes wurde deutlich, dass das gemeinsame Beschreiten neuer Wege nur durch eine vertrauensvolle, enge Zusammenarbeit aller an der Baumaßnahme Beteiligten möglich ist und – innovativ denkende und handelnde Auftraggeber, Planer, Bauausführende und Baustoffhersteller voraussetzt. Das Ergebnis: Nur zwei Monate nach der Freigabe war der Schacht trotz schwieriger Bodenverhältnisse bis auf Endtiefe abgesenkt, der Unterwasserbeton eingebaut und damit frei für die Einfahrt der Vortriebsmaschine. Ein doppelter Nutzen dieser Konstruktion entstand durch die Möglichkeit der Nutzung des Bauwerks auch als Zielschacht.

Apropos innovatives Bauen: Der Absturzschacht wurde so vorbereitet, dass zu gegebener Zeit eine Laufwasserkraftanlage mit Rohrturbine eingebaut werden kann.
Artikel aus der Zeitschrift bi-UmweltBau

Sport auf der Baustelle

Gesundheitsprävention mit Vorbildcharakter führt die Firma Heckmann Bau durch. Alle Mitarbeiter, ob im Büro oder an der Baustelle, haben einmal pro Woche eine halbe Stunde lang Sport auf dem Dienstplan.

Entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsplätze wurden die Übungen ausgearbeitet und die Vorarbeiter wurden als Übungsleiter ausgebildet. Mit diesem Verfahren hat es Heckmann in eine bundesweit erscheinende Broschüre mit Best-Beispielen für Gesundheitsschutz der AOK gebracht. – pk (WA- Westfälischer Anzeiger)

Der Videobeitrag des WDR-Teams über die Gesundheitsprävention ist unter folgendem Link abrufbar:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/lokalzeitklinik/videogymnastikaufderbaustelle100.html