Zufriedene Bauherren als Erfolgsrezept

Die Firma Heckmann ist dank konsequenter Kundenorientierung
„Bauunternehmen des Jahres 2015“

Düsseldorf. Die Firma Heckmann wurde als „Bauunternehmen des Jahres 2015“ in der Kategorie Hochbau (gU) ausgezeichnet. Geschäftsführer Martin Karnein und Werner Schmidt nahmen den renommierten Preis am Montag, 22. Juni, aus den Händen von Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf in Empfang. Ausschlaggebend für das Urteil der Jury waren vor allem die Leistungen des Unternehmens im Bereich der Kundenorientierung.

Der Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres“ wurde vor zwei Jahren vom Fachmagazins tHIS und der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung, ins Leben gerufen. Die Jury zeichnet fünf Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die in den verschiedenen Kategorien Hervorragendes geleistet haben. Heckmann erhielt den Preis in der Kategorie Hochbau / größere Unternehmen.

Die Firma Heckmann ist eine mittelständische Unternehmensfamilie mit Standorten in Hamm und Brilon. In Hamm arbeiten 330 der rund 420 Mitarbeiter. Die einzelnen Firmen mit verschiedenen Schwerpunkten innerhalb der Bereiche Hoch- und Tiefbau werden jeweils von tätigen Unternehmern geführt. „Uns alle verbinden gemeinsame Werte und eine gemeinsame Philosophie“, betonte Martin Karnein in seiner Dankesrede zur Preisübergabe. „Die Kundenorientierung ist die Substanz unseres Denken und Handelns. Daher sind wir besonders stolz auf diese Auszeichnung.“

Karnein sieht in der konsequenten Kundenorientierung den entscheidenden Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Das war nicht immer so. In seiner Dankesrede schilderte Karnein die Kehrtwende um das Jahr 2000, als sich das Unternehmen unter dem Druck eines brutalen Verdrängungswettbewerbs zur Flucht nach vorn entschloss. „Wir wollten weder Bauleistungsmanager noch Nachunternehmer werden“, sagt Karnein. „Wir wollten weiter mit unseren eigenen, gut ausgebildeten Mitarbeitern bauen. Also stellten wir uns die Frage: Warum soll der Kunde mit uns bauen?“

In Zusammenarbeit mit den Herren Dr. Rüdiger Weng und Heinz-Jürgen Maier fand das Führungsteam der Firma Heckmann Antworten: Weil der Kunde mit der Leistung der Firma Heckmann zufriedener ist als mit anderen. Weil seine Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Weil er das Bauunternehmen als Partner erlebt, auf den er sich in jeder Hinsicht verlassen kann. In dem Wort „GILT“ brachte die cmh werbeagentur die Firmenphilosophie auf den Punkt, Heckmann machte sie zum Kerngedanken der Unternehmenskultur. „Gilt“ steht für Kostentransparenz und Termintreue, aber auch für den fairen Umgang mit Mitarbeitern. Gleichzeitig ist es ein Qualitätsversprechen bis ins Detail der Bauausführung.

Doch wie geht das konkret? ­– „Indem man zum Beispiel einem Besucher auf der Baustelle entgegengeht, ihn begrüßt und nach seinem Anliegen fragt“, sagt Martin Karnein. In der Theorie klingt das einfach, in der Praxis ist es das nicht immer. Denn natürlich kann der Besucher zum unglücklichsten Zeitpunkt auftauchen, natürlich gibt es auch lästige Fragen, und natürlich ist es gar nicht so einfach, von der Führungskraft bis zum Azubi jeden Einzelnen vom Wert eines solchen Verhaltens zu überzeugen.

Die Firma Heckmann hat zusammen mit Dr. Weng Vertriebs- und Praxishandbücher mit ganz praktischen Handlungsvorgaben erstellt. Es gibt Checklisten für Erstkontakte, Vergabegespräche und Bauabschlussgespräche. Dort ist festgehalten, dass es bei Heckmann keine „Nachträge“ gibt, um im Nachhinein auf seinen Preis zu kommen, sondern grundsätzlich im Voraus Kostentransparenz geschaffen wird. Dort steht, was in eine Angebotsmappe gehört, wie Bauabschlussgespräche protokolliert werden und was bei der Ausrichtung von Baustellenfesten zu beachten ist – bis hin zur Bereitstellung von Gummistiefeln für VIPs beim Spatenstich und der Sauberkeit der Baustelle. „Wenn ein Unternehmer am Wochenende seiner Familie voller Stolz die neue Gewerbehalle zeigen will, überzeugt eine ordentliche Baustelle mehr als hundert technische Argumente“, weiß Karnein. Zur starken Identifikation mit dem Unternehmen trägt auch bei, dass Heckmann sein Personal grundsätzlich selbst ausbildet. Mit einer Ausbildungsquote von 1:6 – ein Azubi auf sechs Mitarbeiter – ist Heckmann in Nordrhein-Westfalen führend in der Branche.

Nicht nur die Auszeichnung zum „Bauunternehmen des Jahres“ bestätigt Karnein und seinen Kollegen, dass die Entscheidung für eine konsequente Kundenorientierung der richtige Weg war. Auch der wirtschaftliche Erfolg gibt ihm recht: Die Unternehmensfamilie Heckmann konnte die Umsätze deutlich steigern, die Mitarbeiterzahl in zehn Jahren um etwa ein Drittel erhöhen und sich zuletzt mit großem Erfolg als Projektentwickler im städtischen Wohnungsbau etablieren. „Außerdem macht das Bauen mit zufriedenen Kunden einfach mehr Freude und das Ergebnis wird besser“, stellt Karnein fest, nun selbst mit zufriedenem Lächeln.


Ansprechpartner bei der Firma Heckmann: Andreas Grosse Wächter, Tel. 02381-7990-37

Preisverleihung_Minister

Reinhold Gierse (Firma Heckmann), Univ.-Prof. Dr.Ing. Josef Zimmermann TU München, Bauminister Michael Groschek, Prof. RA Beate Wiemann (Hauptgeschäftsführerin Bauindustrieverband NRW), Martin Karnein (Geschäftsführer + Gesellschafter Firma Heckmann), Werner Schmidt (Geschäftsführer + Gesellschafter Firma Heckmann) und Eugen Schmitz Chefredakteur THIS-Fachmagazin für erfolgreiches Bauen (v. l. n. r.)

Ortsdurchfahrt Dolberg – B 61

Dolbergs stark frequentierte Dorfdurchfahrt ist wieder Baustelle. Daran wird sich in diesem Jahr auch nur wenig ändern.

Winterpause beendet, Ampeln am Netz, Staus davor: Seit Montag geht es weiter auf der Baustelle zum Ausbau der Dolberger Ortsdurchfahrt, die bis zum Jahresende unter veränderten Ausgangssituationen zu Engpässen im stark frequentierten Nadelöhr zur A2-Auffahrt führen wird.

Den Anfang machen die Kanalarbeiten in Höhe der Kreuzung B 61 / Uentroper Straße. Die waren zwar im November nach Einrichtung der Baustelle angelaufen, dann aber in die Winterpause gegangen.

Rund ein Fünftel der Arbeiten sind inzwischen erledigt. Sofern keine strenge Frostperiode kommt, so Stadtsprecher Frank Merschhaus, werden sie im Frühjahr beendet. Das Abwasserwerk verlegt 140 Meter Schmutzwasserrohre sowie 410 Meter Regenwasserkanal mit Schächten, beides in offener Bauweise. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens, heißt es aus dem Rathaus, verliefen die Arbeiten reibungslos.

Neubau eines Verwaltungsgebäudes SSC & GSL an der RUB

Die Ruhr-Universität Bochum beauftragte uns mit der Schlüsselfertigen Erstellung eines Verwaltungsbaus für das Studierenden-Service-Center (SSC) und eines Geisteswissenschaftlichen Schülerlabors (GSL) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Die feierliche Einweihung des SSC & GSL  an der Ruhr-Universität Bochum fand am 17. Oktober 2014 statt. Die studentischen Serviceeinrichtungen wie Studierendensekretariat, Hochschulsport, internationales Office, zentrale Studienberatung usw. haben Ihren Betrieb bereits am 30.07.2014 aufgenommen, zwei Monate eher als geplant. Zu ihnen gehört auch der Bereich Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit seinem Labor- und Seminarbereich. Zum Schülerlabor gehört eine Handbibliothek die bis zu 3.500 Bände aufnehmen soll. Ein speziell klimatisierter Archivraum ermöglicht es, historische Dokumente und Originalteile aufzubewahren.

Die Grußworte zur Einweihung sprachen Herr Elmar Weiler (Rektor der RUB); Herr Dr. Dietmar Möhler (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW); Frau Gabriela Schäfer (Bürgermeisterin der Stadt Bochum); Herr Dr. Karl-Heinz Schloßer (Kanzler der RUB); Herr Feldmeier (Geschäftsführer PASD Architekten) und Martin Karnein (Geschäftsführer Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG).

Richtfest bei der BERO Holzhandelsgesellschaft mbH

Nach jetzt fast fünf-monatiger Bauzeit feierten wir jetzt Richtfest bei der BERO Holzhandelsgesellschaft mbH in Großenhain. Es wird dort in der Nähe von Dresden ein Zentrallager neugebaut. Die Fertigstellung durch unser Team um Oberbauleiter Thomas Saerbeck, Bauleiter Frederik Blome, Polier Detlef Holtmann und allen anderen Beteiligten soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Tief gründender Absenkschacht mit doppeltem Nutzen

Bei Kanal-Sanierungs- und Neubaumaßnahmen nutzen Kommunen vermehrt Absenkschächte aus Betonfertigteilen. Sie sind besonders in verkehrsmäßig neuralgischen Bereichen eine vorteilhafte Alternative zu konventionellen Bauweisen. In Bochum wurde jetzt ein Schachtbauwerk realisiert, das nicht nur aufgrund seiner Dimensionen auffällt, sondern erstmalig auch bautechnisch und logistisch eine Besonderheit darstellt.

VON DIPL.-ING. ALFONS GROSSE-BLEY, DIPL.-ING. MATTHIAS BORKENFELD UND DIPL.-ING. VOLKER KOSITZKI


Die Stadt Bochum führt zzt. unter der Leitung des Tiefbauamtes die entwässerungstechnische Erschließung des Plangebietes „City-Tor Süd” durch, eine brachliegende Fläche, die künftig als neues städtebauliches Highlight für Dienstleistungen, Kultur, Freizeit sowie als Kreativzentrum genutzt werden soll. Neben der Errichtung der Schmutzwasser-Entwässerungssysteme in offener Bauweise wird hier ein Regenwasserkanal DN1400 in geschlossener Bauweise unter dem Erschließungsgelände sowie der vierspurigen Bundesstraße B 51 im Zuge der Königsallee mit einer Tiefenlage bis zu 10 m ausgeführt.
Bedingt durch die Vielzahl von vorhandenen Versorgungsleitungen im Trassenbereich, die beengten Platzverhältnisse sowie besonders das hohe Verkehrsaufkommen der vierspurigen Bundesstraße B 51 im Bereich der Königsallee wurden unter Einbeziehung der Anwohner, der ansässigen Geschäftsleute sowie der zahlreichen Großveranstaltungen erhöhte Anforderungen an die Planung, die Auswahl der Kanaltrassen, die Bauverfahren sowie an die temporäre Verkehrslenkung gestellt. Zu berücksichtigen war dabei auch die unmittelbare Nähe zur unterirdischen Stadtbahn-Tunnelröhre. Zwei große Schachtbauwerke durften hier nur unter Einhaltung eines vorgegebenen Sicherheitsabstandes und mit einem erschütterungsfreien Bauverfahren realisiert werden. Auch waren im Untergrund keine Auflockerungen zugelassen. Das Grundwasser musste unter Einhaltung von einem bestimmten Radius abgesenkt werden. Absenkschächte — bei besonderen Anforderungen eine gute Wahl.
Nach einer Variantenuntersuchung der Ingenieurgesellschaft Tuttahs & Meyer hatte sich das Tiefbauamt der Stadt Bochum, vor allem unter gebührender Berücksichtigung der hier genannten Kriterien, entschlossen, einige Bauwerke als Fertigteilschächte im Absenkverfahren zu realisieren. Diese Technik versprach große Vorteile gegenüber sonst üblichen Bauverfahren mit entsprechend groß dimensionierten Baugruben, vor allem durch die beachtliche Zeitersparnis, abgesehen von einem positiven wirtschaftlichen Aspekt.

Ein Absturzbauwerk mit vielen Finessen
Herzstück unter den für die Baumaßnahme notwendigen 14 Schachtbauwerken ist das Absturzbauwerk Roo1, das inmitten der B 51 in rechteckiger Form mit den Außenmaßen von 7,6o m x 3,7o m und einer Gründungstiefe von 10,90 m errichtet wurde. Es stellt in vieler Hinsicht eine absolute Besonderheit dar. Die erste Überlegung, den Schacht als konventionelle Betonfertigteil-Konstruktion ausführen zu lassen, hätte nicht die gewünschte Verkürzung der Bauzeit erbracht. Im Zuge weiterer Betrachtungen wurde die Realisierung eines Absenkschachtes in Erwägung gezogen. Da das Betonwerk Caspar Hessel bereits einige Bauvorhaben in Bochum erfolgreich belieferte und hier die genauen Anforderungen der Stadt Bochum bekannt waren, hatte das Planungsbüro in Abstimmung mit dem Tiefbauamt dort eine Anfrage nach einem Absenkschacht gestellt. Zur Abschätzung der Möglichkeiten sowie zu ersten konstruktiven Überlegungen wurde ein Fachplaner für Absenkschächte, die Firma uba Ulrich Balde Absenkschächte, hinzugezogen. Gemeinsame Gespräche ergaben, dass durch die notwendige Fugentoleranz der Bauteile untereinander eine klassische Plattenbauweise nicht realisierbar war. Immerhin hatte man es mit den genannten Außenmaßen und einem maximalen Teilgewicht der Einzelelemente von 55 t zu tun. Daraus resultierte der Entschluss, den Absenkschacht im Werk Badeborn der Berding Beton GmbH herzustellen.

Durch eine monolithische Rahmenbauweise war es möglich, die jeweiligen Schachtteile in den erforderlichen Teillängen komplett in einem Betoniergang zu erstellen. Um die Gewichte der Einzelteile zu begrenzen, wurden die Längswände in einer anderen Wandstärke als die Querwände geplant. Konstruktive Einflüsse führten dann letztendlich dazu, dass die Wandstärken im Schachtunterteil gegenüber den Wandstärken der übrigen Schachtteile noch einmal um 5 cm verstärkt wurden. Das auf diesen Erkenntnissen beruhende Konzept wurde dem Bauherren von der genannten Planungsgesellschaft gemeinsam mit dem ausführenden Unternehmen, der Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG, vorgestellt und nach gemeinsamen Beratungen die Freigabe zur Ausführung erteilt. Die hohen Anforderungen der Planung wurden auch an das ausführende Unternehmen bei der passgenaue Platzierung gestellt. Die ersten beiden Bauteile hatte man versetzt und mit Stahlblechen kraftschlüssig verbunden, um ein sicheres Abteufen zu gewährleisten. Der Absenkschacht wurde mit einem Überschnitt von 5o mm gefertigt, der Ringraum durch die im Bauwerk angelegten Injizier-Öffnungen mit einer Bentonit-Suspension gefüllt. Der Abteufvorgang unter schwierigen Bodenverhältnissen (teilweise Mergel und Mergelsteinbänke!) wurde systematisch auf der Längsseite von mittig innen nach außen zu den Eckbereichen abgetragen, um ein gleichmäßig lotrechtes Absenken zu gewährleisten. Dieser Vorgang konnte an den Kopfseiten ebenso analog umgesetzt werden. Der letzte Arbeitsschritt bestand im Ausheben der Eckbereiche, die jeweils schräg gegenüber erfolgten, um ein Verkanten auszuschließen. So konnte das Bauwerk nach Auflegen der weiteren Bauteile und der zuvor genannten Ausführung bis auf die Endtiefe von 10,90 m sicher abgesenkt werden, obwohl der Boden in den Tiefenlagen an Festigkeit kontinuierlich zugenommen hatte.

Teamwork— die Basis für innovatives Bauen
Auch bei der Planung, Gestaltung und Ausführung dieses nicht alltäglichen Schachtbauwerkes wurde deutlich, dass das gemeinsame Beschreiten neuer Wege nur durch eine vertrauensvolle, enge Zusammenarbeit aller an der Baumaßnahme Beteiligten möglich ist und – innovativ denkende und handelnde Auftraggeber, Planer, Bauausführende und Baustoffhersteller voraussetzt. Das Ergebnis: Nur zwei Monate nach der Freigabe war der Schacht trotz schwieriger Bodenverhältnisse bis auf Endtiefe abgesenkt, der Unterwasserbeton eingebaut und damit frei für die Einfahrt der Vortriebsmaschine. Ein doppelter Nutzen dieser Konstruktion entstand durch die Möglichkeit der Nutzung des Bauwerks auch als Zielschacht.

Apropos innovatives Bauen: Der Absturzschacht wurde so vorbereitet, dass zu gegebener Zeit eine Laufwasserkraftanlage mit Rohrturbine eingebaut werden kann.
Artikel aus der Zeitschrift bi-UmweltBau

Sport auf der Baustelle

Gesundheitsprävention mit Vorbildcharakter führt die Firma Heckmann Bau durch. Alle Mitarbeiter, ob im Büro oder an der Baustelle, haben einmal pro Woche eine halbe Stunde lang Sport auf dem Dienstplan.

Entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsplätze wurden die Übungen ausgearbeitet und die Vorarbeiter wurden als Übungsleiter ausgebildet. Mit diesem Verfahren hat es Heckmann in eine bundesweit erscheinende Broschüre mit Best-Beispielen für Gesundheitsschutz der AOK gebracht. – pk (WA- Westfälischer Anzeiger)

Der Videobeitrag des WDR-Teams über die Gesundheitsprävention ist unter folgendem Link abrufbar:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/lokalzeitklinik/videogymnastikaufderbaustelle100.html

Arbeiten an Herringer Bach und Wiescher Bach weit fortgeschritten

Der milde Winter hat dem Lippeverband in die Karten gespielt: Da es keine längeren Unterbrechungen bei den Bauarbeiten gegeben hat, konnten bereits rund 85 Prozent des Wiescher Bachs bzw. Herringer Bachs im Abschnitt zwischen der Firma Riba und dem Parkfriedhof verrohrt werden.

Sofern es in den kommenden Wochen keine – witterungsbedingten – Ausfalltage mehr geben wird, sollen die Arbeiten in diesem Abschnitt bis Ostern größtenteils abgeschlossen sein. Diesen Termin nannte Michael Steinbach, Sprecher des Lippeverbandes. Bis dahin werde man auch, so Steinbach, die Kamener Straße als neuralgischen Punkt unterquert haben.

Beim Baustart im Herbst 2013 waren die Verantwortlichen des Lippeverbandes und der Fa. Heckmann als ausführendes Unternehmen noch davon ausgegangen, dass die B 61in Höhe des Bergwerks Ost für etwa vier Wochen halbseitig gesperrt werden muss, um die Straße mit dem Kanal zu unterqueren. Das sollte eigentlich im März passieren. Wie Steinbach erklärte, sei man von diesen Plänen mittlerweile aber abgerückt. In der vorigen Woche habe es, so der Verbandssprecher gegenüber unserer Zeitung, eine Planänderung gegeben. Man werde jetzt mit dem Kanal von beiden Seiten bis an die Straße ranrücken, ohne den Straßenraum in Anspruch zu nehmen. In der Woche vor Ostern werde man dann die Straße unterqueren und sie während der Bauarbeiten halbseitig sperren. „Danach werden 99 Prozent des Kanals mit rund 2,5 Kilometer Länge verlegt sein.“

Damit sind die Bauarbeiten aber noch lange nicht abgeschlossen. Um den Herringer Bach auf Dauer schmutzfrei zu halten, muss auch der Hoppelbach verrohrt werden. Zudem müssen bis Ende 2015 – ab dem Jahr 2016 darf der Lippeverband kein Schmutzwasser mehr in die Bäche einleiten – Pumpwerke ertüchtigt bzw. neu gebaut sowie Regenwasserbehandlungsanlagen errichtet werden. Im letzten Bauabschnitt werden die Bäche renaturiert. Insgesamt investiert der Lippeverband rund 50 Millionen Euro.

Quelle WA vom 05.03.2014

Innenausbau des Studierenden-Service-Centers (SSC) der Ruhruniversität Bochum gestartet

Die Fertigstellung des neuen Studierenden-Service-Centers (SSC) rückt immer näher: Der Innenausbau des Gebäudes zwischen Univerwaltung und IA ist in vollem Gang. Einige Arbeiten wie die Fenstermontage sind bereits abgeschlossen. 

Optimal im Zeitplan
Knapp 430 kg wiegt jede einzelne der großen Scheiben, die aneinandergereiht die Fensterfronten des zentralen Eingangsbereichs bilden. Sie wurden vor rund zwei Wochen mit einem Kran und Vakuumhebern in Position gebracht und nacheinander eingesetzt. Somit ist die Wärmeschutzverglasung komplett. Die Handwerker, Monteure und Elektriker liegen auch im Innenbereich optimal im Zeitplan: In den nächsten Tagen schließen sie die Rohmontage ab und sind auch mit Trockenbau sowie Sanitärmontage und Elektroverkabelung fertig. Derweil haben auch die Estrich- und Malerarbeiten begonnen.

Umzug im Juli
Im Juli soll das SSC bezugsfertig sein. Dann beherbergt das neue Gebäude auf über 2.700 Quadratmetern zahlreiche Serviceeinrichtungen für Studierende und den Bereich Geisteswissenschaften des Alfried Krupp-Schülerlabors. Der offizielle Festakt zur Eröffnung ist zum Start des kommenden Wintersemesters geplant.

Redaktion: Sabrina Kauschke

Sandstraße

Auf eine rund einjährige Bauzeit müssen sich die Anwohner der Sandstraße zwischen Tharmannstraße und Heessener Straße einrichten. Am Montag begannen die Arbeiten zur Sanierung der Kanäle und der anschließenden Wiederherstellung der Straße mit der Fällung der 34 alten Bäume in der Sandstraße. Die Anwohner waren von der Stadt aufgerufen, schon ab 6 Uhr die Straße freizuhalten, damit die Linden im Laufe des Vormittags gefahrlos gefällt werden konnten. Direkt vor Ort zerkleinerte die mit den Arbeiten beauftragte Firma die Bäume, transportierte Stämme und Geäst ab und entfernte mit einer speziellen Maschine auch die Stammreste im Erdboden. Im Anschluss an diese Aktion wird der Lippeverband damit beginnen, die Straße aufzureißen. Das soll ab Mitte Januar geschehen. Sehen Sie hier die Bilder zu den Baumfällarbeiten. Start ist an der Kreuzung Sandstraße/Tharmannstraße. Von dort arbeiten sich die Baufirmen Richtung Heessener Straße vor. Erneuert werden neben den Kanälen auch diverse Versorgungsleitungen der Stadtwerke. Der Abwasserkanal muss erneuert werden, weil ein Abschnitt noch aus dem Jahr 1928 stammt. Andere Abschnitte sind in den 1950er und 1960er Jahren gebaut worden. Der alte Kanal weist zahlreiche Undichtigkeiten, Längs- und Querrisse auf, außerdem sind Wurzeln in den Kanal gewachsen. Laut Stadt fällt der Kanal in die Schadensklasse I, bei der dringender Handlungsbedarf besteht. Ebenfalls erneuert werden in dem Zuge die Hausanschlüsse bis zu den jeweiligen (privaten) Grundstücksgrenzen. Erneuert wird zum Abschluss auch die Straße. An den Kosten werden die Anwohner beteiligt. Die Gehwege sollen nicht erneuert werden. Für die gefällten Bäume soll es später Ersatzpflanzungen geben, die neuen Baumscheiben sollen – für ein besseres Wachstum – vergrößert werden.

Quelle: WA.de uw/WA

Königsallee

Das Tiefbauamt versenkt zurzeit ein 150 Tonnen schweres Schachtbauwerk in der Königsallee. Es dient zur Verlegung der neuen Regenwasserkanäle und zur Erschließung der Brachfläche am ehemaligen Katholikenbahnhof, das City-Tor Süd.

Meist soll unterirdisch gebaut werden, um den Autoverkehr zu entlasten. Mitten auf der Königsallee, gleich hinter dem Konrad-Adenauer-Platz, wird zurzeit ein 150 Tonnen schweres Monstrum aus Beton und Stahl in der Erde versenkt. Es handelt sich um ein rechteckiges Schachtbauwerk – zehn Meter hoch, acht Meter lang, fast vier Meter breit. In diesen Tagen wird es mitten auf der Fahrbahn nach und nach in den Untergrund gelassen und dort auch dauerhaft bleiben, so dass künftig, wenn die Großbaustelle im Juli 2014 fertig sein soll, täglich viele tausend Fahrzeuge direkt darüber hinweg rollen. Das mächtige Schachtbauwerk ist eines der zentralen Bauteile für die Verlegung von neuen Regenwasserkanälen. Auf einer Länge von rund 800 Metern erschließt das Tiefbauamt für 5,3 Millionen Euro von der Viktoriastraße aus das City-Tor Süd. Auf der Brachfläche des ehemaligen Katholikentagsbahnhofs, auf der sich heute unter anderem das Veranstaltungszentrum Rotunde und die Disco Riff befinden, entsteht weiterer Raum für Büros, Kultur , Freizeit und Dienstleistungen. Die Trasse der neuen Regenwasserrohre, die die bisherigen Mischwasserkanäle ablösen (Regen- und Schmutzwasser zusammen), verläuft vom Schauspielhaus fast 200 Meter entlang der Königsallee und Viktoriastraße, macht dann einen 90-Grad-Knick in die Zufahrt zur Rotunde und setzt sich rund 500 Meter fort über das Erschließungsgelände City-Tor Süd bis hin zur Bessemer Straße. Von dort wird das Regenwasser später in den Marbach und von dort völlig sauber in die renaturierte Emscher fließen.

Quelle: www.derwesten.de Text Bernd Kieswetter / Foto Ingo Otto